Thomas Spallek vom Intercollective Picture Com organisiert am 20. Januar 2012 ab 17.00 Uhr ein BYOB (Bring Your Own Beamer) im NRW-Forum Düsseldorf.
Nach derzeitiger Planung sind mit dabei:
Laurel Schwulst, Jon Rafman, Theo Michael, Merlin Baum, Christian Rolfes, Frank Eickhoff, Jan Przybilla, Travess Smalley, Thomas Spallek, Edi Winarni, Sebastian Wegerhoff, Namik Schwarz, Benny Nast, EPS51, xhoch4, Raumzeitpiraten, moxienetwork, Matthias Danberg, Florian Kuhlmann, Barto Barto, Institut Fuer Musik Und Medien
Mit Soundcollagen von Jan Schulte und Marc Matters.
Anmeldung:
Zum Jahresbeginn finde ich Daniel Feines Check seiner Webdienste sehr hilfreich und inspirierend. Was denken Sie?
Fotograf Nachtwey erhält Friedenspreis
Der New Yorker Fotograf James Nachtwey erhält den mit 25 000 Euro dotierten Dresden-Friedenspreis.Der 63-Jährige gilt als einer der bedeutendsten Kriegsfotografen der Welt. Nachtwey ergreife Partei für die machtlosen Opfer und gebe ihnen mit seinen Bildern Waffen in die Hände, mit denen sie sich endlich wehren könnten, erklärte Regisseur Wim Wenders, der bei der Preisverleihung
die Laudatio halten soll. “Seine Fotos lassen sich von den
Machthabern nicht für ihre Zwecke instrumentalisieren.”Die Auszeichnung wird am 11. Februar 2012 bei einem Festakt in der Dresdner Semperoper verliehen, teilten die Organisation “Friends of Dresden” und die Oper am Donnerstag mit. Der Preis wird von der Klaus Tschira Stiftung (Heidelberg) und den “Friends of Dresden” vergeben. Im Anschluss an die Verleihung wird im Militärhistorischen Museum der Bundeswehr in Dresden eine Ausstellung mit Arbeiten Nachtweys eröffnet.
Für Nachtwey wurden Anfang der 70er Jahre schockierende Bilder aus dem Vietnam-Krieg zum Anlass, sich der Kriegsfotografie zu widmen. Seither porträtiert er die Kriege und Krisen in aller Welt. Er selbst sieht sich eher als “Antikriegsfotograf”. Nachtweys Credo: “Ich war ein Zeuge, und diese Bilder sind mein Zeugnis. Die Ereignisse, die
ich festgehalten habe, dürfen nicht vergessen und nicht wiederholt werden.” Nachtwey fotografierte unter anderem in Nordirland, im Sudan, in Ruanda, Somalia und Afghanistan.Der Dresden-Friedenspreis würdigt Leistungen von Menschen, die im Dienste des Friedens vor allem präventiv wirken und Eskalationen verhindern helfen. Bisherige Preisträger sind der frühere sowjetische Präsident Michail Gorbatschow und der Musiker und Intendant Daniel Barenboim. dpa
aktuellere News:
< Kultusminister behält Doktortitel >nächste News:
< Beltracchis legen Revision ein >
[[posterous-content:pid___0]]
In vielen Beispielen von A bis Z wollen wir verschiedene Projekte des NRW-Forums aus den vergangenen Jahren noch einmal aufblitzen lassen. Immer wieder mit einem anderen Beitrag. Heute „F“ wie „Fliegen“.
Erinnern Sie sich noch an unsere Ausstellung ” Die Kunst zu fliegen – in Film und Fotografie”, die wir 2004 gezeigt haben? Geschwindigkeit, Motoren, Fotografie und Film waren im letzten Drittel des 19. und dem ersten Drittel des 20. Jahrhunderts die alles beherrschenden Phänomene.
Ihre Erfindungen gingen weit über jede damals herrschende Vorstellungskraft hinaus und revolutionierten die Kommunikation, die künstlerische Sehweise und vor allem auch das Bewusstsein der Menschen. Die Fotografie ermöglichte, das „Unvorhergesehene“sichtbar zu machen,also Ereignisse, die das menschliche Auge selbst nicht wahrnehmen konnte. Die sogenannte Momentfotografie und in der Folge die Chronofotografie und dann der Film unterschritten die Wahrnehmungsschwelle des bloßen Auges.
So ermöglichte die Fotografie einerseits die Aufnahme der Vogelschwingen im Flug oder der Windströmungen an Flügeln und beschleunigte damit die Entwicklung des Flugzeugs. Anderseits lieferte die Aviation die Vorraussetzung für das Luftbild und erschloss damit eine neue Sicht der Welt, die wiederum Kunst und Architektur revolutionierte. Das Fliegen wurde Gegenstand und Medium von Fotografie und Film. „Das Kino und die Fliegerei gehen Arm in Arm durchs Leben, sie sind am selben Tag geboren.“, rief der Maler Fernand Leger begeistert aus.
Nicht das einzige Mal, dass sich Technik und Kunst so verbunden haben -bis hin zum heutigen Tag, wo die Digitalisierung neue Formen von Kunst, Video und Fotografie hervorruft. Das war auch für uns eine spannende Ausstellung mit höchst fragilen Fotonegativen, Fotoabzügen, Stereofotografien aus der Frühzeit der Fotografie, bis zum ersten Farb-Nachrichtenfoto in einer Tageszeitung, das per Funk übertragen wurde: vom brennenden Zeppelin. (Siehe Abbildung)








