dergrossepreisDies ist ein Buch, das sozusagen aus dem Auge des Zyklons heraus geschrieben ist: Über die Krise von Kunst und Markt. Noch während uns die Finanzmisere durcheinanderwirbelt, geht Isabelle Graw in Der Große Preis dem komplexen Verhältnis zwischen Markt und Kunst auf den Grund. Mit dem Begriff der „Celebrity Culture“ enthüllt sie das wahre Gesicht eines Marktgeschehens, in dem das gesamte Leben erfolgreich veräußert wird.

Neben den Büchern von Georg Franck: “Ökonomie der Aufmerksamkeit” und “Mentaler Kapitalismus”, ein wirklich interessantes Werk mit einer neuen Betrachtungsweise zu den (gesellschaftlich bedingten) Veränderungen der Kunstwelt.

Isabelle Graw, geboren 1962, lebt als Kunstkritikerin in Berlin. 1990 gründete sie gemeinsam mit Stefan Germer die Zeitschrift “Texte zur Kunst”, deren Herausgeberin und Redakteurin sie seither ist. Erste Buchveröffentlichung: “Silberblick. Texte zu Kunst und Politik” (1999). Sie schreibt unter anderem für Wolkenkratzer Art Journal, Flash Art, Artis und artforum, außerdem verfasste sie Beiträge für zahlreiche Ausstellungskataloge. Derzeit ist sie Professorin für Kunsttheorie an der Städelschule Frankfurt.

Isabelle Graw, Der große Preis, 255 Seiten, mit Schwarz-Weiß-Abbildungen, kartoniert (TB), DuMont Verlag 2008, Euro 20,50

Zu bestellen z.B. bei der Buchhandlung Walther König

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Ein Kommentar zu “Buchtipp: Isabelle Graw, Der große Preis”

  1. der_cpt sagt:

    Muss ich unbedingt lesen, habe gerade “Institutional Critique and After” mit einem Text von Graw verschlungen – fabelhaft!

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