Im Januar berichteten wir von dem Projekt, dass der Großmeister der theoriegeleiteten Architektur, Rem Koolhaas, für den Modegiganten Prada entwarf. Das wandelbare Gebäude wurde kürzlich nach einem Jahr Bauzeit in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul eröffnet. Es beherbergt zunächst eine Ausstellung nie zuvor gezeigter Rockentwürfe von Miuccia Prada aus zwanzig Jahren Schaffenszeit. Bis zum Sommer sollen dann eine Kunstausstellung, eine Modenschau und darauf ein Filmfestival folgen – jedesmal in einer anderen, perfekt an das jeweilige Ereignis angepassten Umgebung. Für Koolhaas ist der Transformer ein Gebäude, das nur aus Funktion besteht, und damit ein durchaus kritisches Statement zur Architektur unserer Zeit. Der wirft er vor, nur noch Embleme zu schaffen, Formbauten ohne Sinn und Verstand, wie es in einem Artikel der Zeit heißt. Auf dem Foto nach dem Sprung sieht man, wie die unterschiedlichen Umgebungen durch kippen der Konstruktion mittels Kränen zustande kommt.
via Dezeen
Tags: OMA, Prada, Rem Koolhaas, Transformer
Kommentar (1)
Ein Kommentar zu “Transformer von OMA für Prada eröffnet”



danke , dass zeit-magazin hatte nur “stimmungsreiche” – und damit nichtssagende bilder (da hätten sie auch gleich ryan mcginley oder bialobrezki die chose fotografieren lassen können), das obige zeigt das objekt wenigstens mal.