
Monoforms, Type IV - Galilee, 2007, Massiv amerikanisches Walnussholz, 60 x 110 x 45 cm, Edition von 10. Courtesy Albion Gallery, London
David Adjaye kann als Shootingstar der Londoner Architekturszene bezeichnet werden. 1966 wurde er in Tansania als Sohn eines ghanaischen Diplomaten geboren. 1979 siedelte die Familie nach London über, wo Adjaye zunächst ein Semester Kunst studierte. Es folgte ein Wechsel in die Architektur, die Mitarbeit in den Büros von Pentagram, Chassay Architects, Eduardo Souto de Moura sowie David Chipperfield und 1993 der Master am Royal College of Art. Die Verbundenheit zur Kunst und den alten Freunden aus dem Royal College sowie der Szene der Young British Artists blieb bestehen. So begann Adjayes Karriere mit dem Entwurf von Häusern und Projekten für Chris Ofili, Jake Chapman, Tim Nobel und Sue Webster oder Juergen Teller. Mittlerweile sind die Projekte größer und prestigeträchtiger geworden; jüngste Beispiele sind das Nobel Peace Center in Oslo oder das Museum for Contemporary Art in Denver. »Monoform«, seine erste Möbelkollektion, entstand in Kollaboration mit der Londoner Galerie Albion und feierte ihr Debüt auf der Design Miami/Basel 2007.
Ausstellungen im NRW-Forum Kultur und Wirtschaft Düsseldorf:
U.F.O. – Grenzgänge zwischen Kunst und Design 23.05.2009–05.07.2009
Tags: David Adjaye, Design, Kunst und Design, U.F.O.
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