
Old Rose Garden, FS, 2008, Installation, Acryl auf Leinwand und Rietveld Stuhl. Courtesy Galerie Andrea Caratsch, Zürich
John Armleders »Furniture Sculptures« aus den 1980er Jahren sind längst Kultobjekte. Die neu arrangierten Altmöbel, die Armleder bei einem Möbelhändler auftrieb, begründeten seinen Ruf als einen der bedeutendsten Konzeptkünstler der Gegenwart. Heute arrangiert er auch schon einmal Blumensträuße, Fernseher, Spiegel, Weihnachtsbäume und ausgestopfte Tiere zu Installationen. 1954 in Genf geboren, bezieht Armleder sich auf das Duchamp’sche Ready-made, Fluxus und Minimal Art ebenso wie auf geometrisch-konstruktive Malerei. Alltägliches überführt er damit in den Kunstkontext, um ein »Wechselspiel zwischen Kunst und Leben, Ironie und Pathos« anzuregen. Duchamp lässt grüßen. (Text: Ingolf Kern)
Ausstellungen im NRW-Forum Kultur und Wirtschaft Düsseldorf:
U.F.O. – Grenzgänge zwischen Kunst und Design 23.05.2009–05.07.2009
Tags: John Armleder, Konzeptkunst, Kunst und Design, U.F.O.
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