Gillick, Liam

25.05. 2009
Kategorie: Künstlerlexikon
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Multiplied Discussion Structure (Bench), 2007, pulverbeschichtetes Aluminiumrohr, drei Farbversionen, 41 x 245 x 61 cm. Courtesy Edition Schellmann Furniture, München

Der britische Künstler Liam Gillick (geboren 1964), der in diesem Jahr den Deutschen Pavillon auf der Biennale in Venedig bespielen wird, ist bekannt für seine farbigen, eleganten Raumkonstruktionen aus Plexiglas und Stahl. Zwischendecken, Raumteiler, Pinboards – seine Interventionen ähneln Designkonzepten á la De Stijl und Bauhaus. Gillick zeigt, was die Idee der Moderne übrig ließ: Fertigmodule, Stellwände, Büroboxen. Seine Arbeiten sind assoziativ aufeinander bezogen und wollen zum Dialog anregen – so dürfen sich Besucher seiner Ausstellungen auf, neben und unter den Modulen versammeln und diskutieren, konferieren, schwadronieren. Die Installationen, die perfekt in den Eingangsbereich von Firmenlobbys passen würden, visualisieren Gillicks Idee bisher ungeschriebener Romane, in denen weniger bekannte historische Figuren wie etwa Erasmus Darwin, der ältere Bruder von Charles, auftauchen und neue Möglichkeiten des Handelns innerhalb unserer Gesellschaft aufzeigen.

Ausstellungen im NRW-Forum Kultur und Wirtschaft Düsseldorf:

U.F.O. – Grenzgänge zwischen Kunst und Design 23.05.2009–05.07.2009

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Ein Kommentar zu “Gillick, Liam”

  1. Karsten sagt:

    Ich habe schon 2 Ausstellungen über Liam Gillick in der Bundeskunsthalle besucht, kann ich nur weiter empfehlen.
    Grüße

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