
Untitled, 2008, MDF, Acryl, Polypropylen Bänder, 162 x 290 cm, Courtesy Galerie Gisela Capitain, Köln
Ein Bildhauer sei er, sagt Jorge Pardo von sich selbst. 1963 in Havanna auf Kuba geboren, floh er später in die Vereinigten Staaten. Er studierte am Art Center of Design im kalifornischen Pasadena und lebt heute in Los Angeles. Dort steht auch sein Sculpture Studio, wo er Design, Architektur, Skulptur und Malerei eine neue Verbindung miteinander eingehen lässt. Pardo interessieren die Hinterlassenschaften der klassischen Moderne und der Designgeschichte, gleichzeitig aber auch die wichtigsten Zeugnisse der Konzeptkunst. Form, Farbe und vor allem Raumerleben sind für ihn vorrangig. Fast alle seine Arbeiten entstehen am Computer und werden in digital gesteuerter Produktion gefertigt. Pardo geht es bei seinen Installationen nicht nur um Präsentation und Gestaltung, sondern auch um die Frage, mit welchen Formen wir uns heute umgeben wollen.
Ausstellungen im NRW-Forum Kultur und Wirtschaft Düsseldorf:
U.F.O. – Grenzgänge zwischen Kunst und Design 23.05.2009–05.07.2009
Tags: Jorge Pardo, Kunst, Kunst und Design, U.F.O.
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