… so scheint es mir, wenn ich Ihre Antworten lese.  Und in der Tat, die Zahl der Apps ist inzwischen unüberschaubar geworden. Erfreulich ist es, dass es uns gelungen ist, offensichtlich sämtliche Fehler zu beseitigen (das sah am Sonntagnachmittag noch nicht so aus!) und dass jetzt die Mobilversion auf allen Plattformen problemlos läuft. Ansonsten hält sich die Meinung bei unseren Fans ja in etwa die Waage: Einige hätten lieber eine eigene App für Ihr Betriebssystem, eine Mehrheit findet allerdings unseren Weg besser. Ihnen ist die ständige App-Verwaltung und -Aktualisierung zu viel Aufwand. Wir werden das weiter verfolgen und hoffen da auf Ihren Input. Wieder einmal: Ihre Antworten helfen uns sehr. Danke vielmals. Jetzt muss ich wieder auf die Leiter und die Zeitgeist+Glamour-Bilder hängen.

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Montagsfragen

26.01. 2011
Kategorie: Verschiedenes
Mit der letzten Montagsfrage hatte ich eigentlich gehofft, dass ich Ihre Frühlingsgefühle geweckt hätte und wir ganz viele Tips bekommen, welches Museum sich für einen schönen, kleinen Ausflug geradezu anbietet. So wie der Vorschlag “Museum für Europäische Gartenkunst. Kennen wenige und lässt sich wie Kröller-Müller mit einem Picknick (im Benrather Schlosspark) verbinden.” Trotzdem vielen Dank … wir nehmen das auch als Anregung und werden mal schauen, ob wir im Sommer Picknick-Körbe anbieten. Schöne Woche noch. (Foto: auch nett für den Picknick-Korb – kleine Soja-Saucen-Fläschchen)

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Das Museum Groningen (http://www.groningermuseum.nl/de) ist nach Renovierungsarbeiten wieder geöffnet – mit einigen schönen Überraschungen: Der Designer Maarten Baas richtete das Museumsrestaurant ein. Studio Job aus Antwerpen entwarf eine neue Lounge. Und der Spanier Jaime Hayón (siehe Foto) schuf ein futuristisch anmutendes Informationszentrum mit modernen Computerarbeitsplätzen. Auf jeden Fall einen Besuch wert. Das gesamte Museum ist selbst ein Design-Objekt.

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Bei spektakulären Ausstellungen klingelt die Kasse – so war ja der FAZ-Artikel überschrieben, auf den sich unsere Montagsfrage auf Facebook in dieser Woche bezog. Und da ist schon was dran. Wenn die Ausstellungen populäre Renner sind, dann gehen die Kaffee-Tassen mit der Mona Lisa drauf wie geschnitten Brot. In den Zeiten zwischen den Blockbustern muss man dann aber ein eigenes Programm finden.

Wir haben im NRW-Forum einen grossartigen Partner für das Buchsortiment mit der Buchhandlung König, die sich auch von Ihrem eigenen Angebot abhebt, und zu jeder Ausstellung Besonderes anbietet, etwa antiquarische “Schätzchen” – das trifft sich ja mit Ihren Erwartungen – und unser neuer Partner A&O Medien versorgt uns jetzt mit CDs aber auch mit rarem Vinyl. Alles andere … und auch das ist ja eine Forderung aus Ihren Antworten … sollte speziell sein. Drum führen wir auch keine Kugelschreiber und Kaffeetassen, sondern Künstler T-Shirts (oder eigens aus Japan eingeflogene Editionen von Murakami) und anderes.

Das mit den Künstler-Editionen ist allerdings ein schwieriges Thema, mit dem wir keine guten Erfahrungen (Foto Editionen) haben. Am Ende bleibt immer alles ab einer bestimmten Preiskategorie liegen. Ihre Antworten sind wie immer hilfreich und inspirierend. Und auf jeden Fall wieder einmal einen GROSSEN DANK wert.

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Ich bin fertig!

16.01. 2011
Kategorie: Verschiedenes
Heute ist der Einsendeschluss für unsere übernächste Ausstellung “Container Architektur”. Dazu hatten wir weltweit Architekten, Designer, Künstler eingeladen uns realisierte oder nicht-realisierte Entwürfe zu zusenden. Heute nun der Höhepunkt: im Minutentakt rauschen die e-mails mit den Entwürfen (Skizzen, Fotos, Renderings, Pläne) rein. Mit tollen Ergebnissen. So wie hier das “High Value Home” aus Tampa/Florida von Dustin Rowland, das als letzte e-mail reinkam. Bei anderen Entwürfen schwimmen die Container auf dem Wasser, bilden 14-stöckige Apartment-Häuser, oder Cafés, Guerilla-Stores, Fußball-Stadien, Theater – oder, ganz wichtig in meinen Augen, Notfall-Behausungen, Waisenhäuser, Katastrophen-Units, und so weiter. Es scheint, als gebe es eine weltweite Bewegung, den Container zu einem Symbol für eine neues Wohnen zu machen.

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Nach Werken von Nam June Paik, Keith Sonnier, Olafur Eliasson und Mischa Kuball hängt jetzt wieder eine neue Lichtkunstarbeit an exponierter Stelle im NRW-Forum. Jedesmal als Dauerleihgabe für mehrer Monate beleuchten, akzentuieren, fokussieren diese Meisterwerke die Rotunde des 1926 erbauten Museums am Ehrehof. Diesmal handelt es sich um Dan Flavin’s »4“ red, red, green fluorescent light (for Konrad Fischer)«, aus dem Jahr 1968. Diese Dauerleihgabe der Arbeit von Dan Flavin stammt aus der Sammlung Rheingold, und wir freuen uns, dass die Sammlung Rheingold auf Vermittlung von Helge Achenbach uns diese inzwischen fragile, hochkarätige Arbeit für ein halbes Jahr anvertraut. Abbildung: Dan Flavin, Foto Markus Meyer courtesy Sammlung Rheingold

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Wir fragten: Braucht es Großevents wie Quadriennale oder documenta. Die klare Antwort JA fand ich eine gute Bestätigung. Ein Fan schrieb “Unbedingt. Kunst wird dadurch zugänglicher, was wichtig ist, damit sie wieder grösseren stellenwert in der gesellschaft bekommt.” und das ist sicherlich richtig und wichtig, um Großereignisse zu rechtfertigen (wenn man das überhaupt muss). Heute zieht der Aufsichtsrat der Quadriennale Düsseldorf sein Resumée. Wir werden Sie auf dem Laufenden halten. Danke für die vielen Antworten.

PS: Die leuchtenden Bänke sind von Stefan Sous und stehen im Düsseldorfer Hofgarten, Foto: Ulrich Otte

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Zum Jet Set, wie wir ihn in der nächsten Ausstellung “Zeitgeist + Glamour” zeigen, gehörte natürlich auch der “Lufthansa Cocktail”. Dieser Likör kam ursprünglich aus Berlin von der Firma Mampe. Zum ›Lufthansa Cocktail‹ wurde der Likör erst an Bord der LH-Maschinen. Und mit denen düste er in der Folgezeit von Erfolg zu Erfolg. Prompt etikettierte man den Likör als ›Lufthansa Cocktail‹ und die Flasche wurde einem Shaker nachgebildet. Wow, das muss cool gewesen sein. Jetzt haben wir den Lufthansa Cocktail wieder entdeckt: im Sortiment von Berentzen.

Gibt es im NRW-Forum an der Bar. Man trinkt ihn kalt und pur auf Eis!
Oder aber als typische Rezepte, wie man sie in den 60ern vielleicht in der Lufthansa Lounge genossen hat:
– 1 Teil Lufthansa Cocktail und 2 Teile Sekt oder Champagner
– 1 Teil Lufthansa Cocktail und 2 Teile Orangensaft
– als Lufthansa Martini mit Wodka und einem Spritzer Lime Juice.

Prost. Oder stylisher: Cin Cin.

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Die Sonne geht auf

03.01. 2011
Kategorie: Verschiedenes

Die Anworten auf diese Montagsfrage bei Facebook* haben mich doch sehr überrascht: soviele Nennungen für die Olafur Eliasson Ausstellung in Berlin (auch wenn es natürlich nicht repräsentativ ist). Eine sehr subjektive Liste der präferierten Ausstellungen. Vielen Dank für Ihre Antworten. Nächsten Montag geht es weiter (mit den Fragen) … und zur Erinnerung an Eliasson hier noch einmal ein Foto der Arbeit “Eye see you” , die die Boros Collection uns Anfang 2010 für 3 Monate als Leihgabe überlassen hatte.

*Auch im neuen Jahr wollen wir die Woche immer mit einer Montagsfrage beginnen. Heute diese: Im Dezember 2010 stellten die Zeitschrift ART, die Wochenzeitung WamS und noch etliche andere Medien eine Kritikerauswahl der besten Ausstellungen und Museen in Deutschland vor. Dabei schnitten besonders gut ab: Die Joseph-Albers-Ausstellung in Bottrop und die Joseph-Beuys-Ausstellung in Düsseldorf, andere bevorzugten dagegen Botticelli in Frankfurt oder Frida Kahlo in Berlin. Was waren Ihre Favoriten in 2010?

 

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Smash His Camera

02.01. 2011
Kategorie: Verschiedenes
Dieser Mann hat’s drauf: Ron Galella. Star-Paparazzo im NY der 60er und 70er Jahre. Gegen die gewalttätigen Abwehrversuche von Marlon Brando suchte er sich mit einem Baseball Helm zu schützen. Hier finden Sie einen kurzen Trailer aus einem Kinofilm über ihn: http://trailers.apple.com/trailers/magnolia/smashhiscamera/. Das Foto stammt von Paul Scmulbach, 1974 und wurde im legendären Waldorf Hotel in New York geschossen und ist wie viele Fotos von Ron Galella selber in unserer kommenden Ausstellung “Zeitgeist und Glamour” zu sehen.

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