Hunger!

22.11. 2011
Kategorie: Verschiedenes
Dieses Magazin hat es in sich. Grosses Format. 512 Seiten. Voll mit Fotos, Interviews und Features. Aus der Hand des britischen Fotografen und “Dazed + Confused” Herausgebers RANKIN. Sein neues Magazin ist erschienen: HUNGER. Für alle, die “culturally and visualle hungry” sind. Gibt es sicherlich bei ausgewählten Shops (Flughafen, etc) … und natürlich in unserer Bibliothek im Caffè des NRW-Forum.
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In vielen Beispielen von A bis Z wollen wir verschiedene Projekte des NRW-Forums aus den vergangenen Jahren noch einmal aufblitzen lassen. Immer wieder mit einem anderen Beitrag. Heute „E“ wie „Elliott Erwitt“.

Elliott Erwitt hat viele Follower unter unseren Fans. Im Sommer haben wir ihn noch in Paris getroffen – und er ist mit seinen 83 immer noch extrem aktiv und shooted für Todd’s und produziert Bücher über Bücher. Als wir seine Ausstellung im NRW-Forum zeigten, mussten wir, weil er so wunderbar “altmodische” kleine Foto-Formate hatte, gleich 3 seiner Ausstellungen zusammenführen: seine Vintages, seine Hundebilder und seine grossen, bekannte Aufnahmen. Weltruhm erlangte beispielsweise die Aufnahme der debattierenden Staatsmänner Nixon und Chruschtschow auf der internationalen Moskauer Industrieausstellung im Jahr 1959. Vielfach als Symbolbild des Konfliktes zwischen den beiden Supermächten verstanden, dokumentiert es tatsächlich ein gestenreiches Wortgefecht über die Qualität von Agrarprodukten. Berühmt wurde auch seine Aufnahme eines französischen Radfahrers, auf dem Rücksitz fährt er seinen Enkel und zwei der typischen Baguettes durch eine napoleonische Platanen-Allee nach Hause. (siehe Abbildung) Dieses Bild kreierte eine lange Geschichte von Nachfolge-Bildern für den französischen Tourismusverband ebenso wie für die Biermarke Heineken. Es belegt Erwitts These, daß „Icons“ solche Bilder sind, die eine eigene Geschichte haben.

Eine schöne Bilder-Show finden Sie auf http://www.elliotterwitt.com/lang/index.html.; in diesem Jahr erschienen ist “Sequentially Yours, Elliott Erwitt

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Free Ai Weiwei

11.11. 2011
Kategorie: Verschiedenes
Am chinesischen Künstler Ai Weiwei demonstriert China nachhaltig, wie repressiv es mit der freien Kunst umgeht. Diese Kunstaktion für Ai Weiwei finde ich großartig – Machen Sie mit und fotografieren Sie sich mit einer Ai Weiwei-Maske.
So geht`s: das Portrait von Ai Weiwei ausdrucken (Download <http://www.freeweiwei.de/download.htm> ) und sich mit dem Bild vor dem Gesicht vor Kunstwerken oder Sehenswürdigkeiten fotografieren lassen. Mailen Sie ihr Foto dann an: freeweiwei@freenet.de Die Kunstaktion drückt die Verbundenheit zu dem bedrängten chinesischen Künstler aus und fordert, dass Ai Weiwei ohne Einschränkungen arbeiten darf.
Alle Teilnehmer protestieren gegen die Schikanen gegenüber dem chinesischen Künstler Ai Weiwei. Mehr auf: http://www.freeweiwei.de/
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In vielen Beispielen von A bis Z wollen wir diese Projekte des NRW-Forum aus den vergangenen Jahren noch einmal aufblitzen lassen. Immer wieder mit einem anderen Beitrag. Heute „D“ wie „Design“.

Dem Design war vor allem die Ausstellung U.F.O. gewidmet. Dabei haben wir die Grenzen zwischen Kunst und Design ausgelotet, die heute immer fließender sind. Wo verläuft die Grenze zwischen Kunst und Design? Eine Antwort kommt von Charles Eames, dem einflussreichsten Designer des 20. Jahrhunderts: “Design is an expression of purpose,” sagte er. “It may (if it is good enough) later be judged as art.” Die Antwort aktueller, junger Gestalter fällt pragmatischer aus: „Eine klare Grenze zwischen Produktdesign und Kunst gibt es doch heutzutage gar nicht mehr“, erklärt etwa der spanische Designer Jaime Hayon.

In der Ausstellung „U.F.O. – Grenzgänge zwischen Kunst und Design“ vom 23.5. bis 5.7. 2009 wurden die Kunst- und Designobjekte wertfrei nebeneinander präsentiert. Das „Unbekannte Flugobjekt“, das hinter der Abkürzung im Titel steht, bezeichnet Phänomene, die im Moment ihrer Beobachtung nicht eindeutig identifiziert werden können. Und so wie UFOs unsere Phantasie anregen, sollten die Ausstellungsobjekte den Besucher inspirieren, die Verbindungen zwischen Kunst und Design zu erkunden. So denkt man angesichts einer Glocke des Designers Marcel Wanders möglicherweise an ein Kunstobjekt von Jeff Koons, und vor den Objekten des Künstlers Richard Prince an die Möbelentwürfe des Gestalters Jean Prouvé. Ganz zu schweigen von den hundert Stuhlobjekten von Martino Gamper, die einen besonders hohen Zuspruch fanden.

 

Zu den Künstlern/Designern in der Ausstellung zählten David Adjaye – Ron Arad – John Armleder – Richard Artschwager – Ronan + Erwan Bouroullec – Fernando + Humberto Campana – Hussein Chalayan – Frédéric Dedelley – Martino Gamper – Liam Gillick – Rodney Graham – Johanna Grawunder –Konstantin Grcic – Zaha Hadid – Studio Job – Donald Judd – Mona Hatoum – Arik Levy – Ross Lovegrove – Marc Newson – Jorge Pardo – Tom Price – Richard Prince – Rolf Sachs – Tejo Remy – Ettore Sottsass – Haim Steinbach – Kram/Weisshaar – Marcel Wanders – Franz West – Andrea Zittel.

 

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Abbildung: im Vordergrund der Top-Turm von Studio Job und im Hintergrund die 100 Stuhlcollagen von Martino Gamper

 

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