Vor einiger Zeit hatten wir von einem Fotoshooting Michel Comtes mit Michael Schumacher berichtet. Die Arbeit stand in Zusammenhang mit einer Reihe von Werbespots des Mineralwasserherstellers Rosbacher, für den der Ex-Rennfahrer als Markenbotschafter tätig ist. Auf YouTube gibt es nun ein Video vom Making-of der Spots: Schumacher beim kunstschweißtreibenden Sandsackboxen und wie er einen Fußball in die Scheinwerfergalerie donnert.

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Verwunschener Garten unter Gewitterhimmel: John Gallianos Jubiläumsschau für Dior

Nicht weniger spektakulär als die Modenschauen, die wir in CATWALKS inzsenieren, war auch die Ausstellungseröffnung gestern Abend. Zu den mehreren Hundert Gästen, die gespannt die virtuellen Laufstege eroberten, zählte eine Menge Prominenz: NRW-Kulturstaatssekretär Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff war anwesend und natürlich durften auch die festen Größen aus der Mode-Welt nicht fehlen: Angereist waren unter anderem Alexandre de Betak, Catwalk-Regielegende und Creative Director der Schau, die beiden Gründer des italienischen Überflieger-Labels 6267 Tommaso Aquilano und Roberto Rimondi, das Berliner Designer-Wunder Michael Michalski sowie der neue Stern am deutschen Model-Himmel Kathrin Thormann (hier im Interview auf fashionlab). Und als Überraschungsgast schwebte Barbara Meier, Deutschlands nächstes Topmodel, durch das Labyrinth aus Laufstegen und 3-D-Videoprojektionen. Aber auch die nationale und internationale Blogger-Community war vertreten, unter anderem durch Mahret Kupka von twoforfashion (dort auch das Video von ihrem Gang durch die Ausstellung), Facehunter Yvan Rodic, Katja Hentschel von Glamcanyon und Gunnar Hämmerle von Styleclicker, um mit ihren Streetstyle-Fotos und Blog-Aktionen in die Zukunft der Catwalks zu schauen.

Erste Bilder von der Eröffnung gibt es nach dem Sprung, weitere folgen in Kürze: weiter »

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anziehpuppe_feinAnna ist eine virtuelle Anziehpuppe und reist um die Welt – als Spielzeug für die bloggende Fashion-Community zwischen Stuttgart und Sao Paulo, Kopenhagen und der Copacabana. Über 100 Fashion-Blogger auf der ganzen Welt sind eingeladen, Anna ein neues Outfit zu verpassen. Annas neue Kleider sind ab dem 22.7.2009 auf www.twoforfashion.de zu sehen: in einer großen Web-Welt-Modenschau. Die WWM ist eine Aktion von Two for Fashion, dem OTTO-Fashion-Blog. Im Rahmen unserer Ausstellung Catwalks wird ein Clip mit allen zum Zeitpunkt der Eröffnung eingetroffenen Outfits zu sehen sein.

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Alexandre de Betak © Kai von Ahlefeld

Originalität und Spektakel prägten seine Handschrift schon bevor er 1993 sein Bureau Betak im eigenen Wohnzimmer gründete. Seither allerdings arbeitet der gebürtige Pariser Alexandre de Betak als Catwalkregisseur für die führenden Modehäuser der Welt, von Dior bis Vuitton. Er lässt Models durch eine Falltür verschwinden – für Hussein Chalayan. Oder erschafft einen ganzen Wald, mit rieselndem Schnee – für den amerikanischen Designer John Bartlett. Viktor & Rolf rufen ihn, wenn sie eine perfekt im Cabaret-Stil choreografierte Show mit Steptänzern wünschen. Und für John Galliano inszeniert er märchenhafte Bilderwelten. Nicht umsonst wurde er mit seinen Fünfzehn-Minuten-Modeschauen in der internationalen Presse auch als der »Fellini der Mode« bekannt.

Für unsere Ausstellung Catwalks entwickelte Alexandre de Betak das Kreativdesign. Aus diesem Anlass hat sich Alix Browne, Modebloggerin der New York Times und Mitgründerin der Zeitschrift Visionaire, mit ihm unterhalten. In dem Gespräch erzählt er, wie er zum Showproducer wurde, wie sehr ihn unlösbar erscheinende Aufgaben inspirieren und verrät, warum er sich noch keine seiner eigenen Schauen angesehen hat. weiter »

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Rechtzeitig zum Beginn der Ausstellung »Catwalks« hat das NRW-Forum Düsseldorf zusammen mit rp-online einen Locationfinder für Handys realisiert, zu finden auf www.nrw-forum.de/mobile.

Mit dem Locationfinder wollen wir auswärtigen Besuchern Düsseldorf als Metropole mit überraschenden Angeboten darstellen, denn: Düsseldorf ist nicht nur KÖ, sondern auch Flingern, und so findet man bei der Suche auf dem eigenen Handy neben der »Bar 59« auf der Königsallee eben auch das »Architektur und Esskultur« auf der Ackerstraße, neben dem »Muji« in der Kö-Galerie auch das »Suburbia« in der Dorotheenstraße und neben dem Japanischen Garten im Nordpark als besonderem Kleinod der Landeshauptstadt eben auch die »Skylounge« auf dem Parkdeck des Kaufhofs am Werhahn.

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Peter Lindbergh suchte die Top-Locations für den Locationfinder des NRW-Forum aus.

Bei der Auswahl verließen wir uns aber nicht nur auf den eigenen Geschmack, sondern holten uns einen prominenten Ratgeber: Peter Lindbergh. Der berühmte Modefotograf machte nicht nur seine Fotografen-Lehre in Düsseldorf und hatte lange ein Studio in der Worringerstraße, sondern er besucht auch heute noch und immer wieder gerne Düsseldorf. Und Zuhause, so sagt Lindbergh, fühlt er sich eben auch in Düsseldorf. weiter »

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bild-1-lucaIn unserem letzten Post haben wir schon darauf verlinkt, hier das Interview mit Luca Gadjus noch einmal vollständig, weil es so schön ist und weil Julia Christian von fashionlab es uns dankenswerteweise zur Verfügung gestellt hat:

Luca Gadjus ist Muse und Mutter. Ersteres von Karl, Letzteres von Gustav. Die gebürtige Hamburgerin zählt zu den meistgebuchten deutschen Models, unterschrieb mit 17 Jahren einen Prada-Exklusivvertrag und ist der Modebranche gegenüber so unaufgeregt, wie es sich Roger Willemsen von Heidi Klum wohl beim Nachtgebet wünscht. Keine Vermarktungsmaschinerie, fast keine öffentlichen Auftritte, nur ihr feenhaft entrücktes Gesicht mit den stahlblauen Augen auf Covern von Vogue oder Harper’s Bazaar, in Kampagnen von Hussein Chalayan oder Louis-Vuitton-Kampagnen oder auf dem Laufsteg bei Balenciaga, Alexander McQueen oder Chanel. Anlässlich der Ausstellung „Catwalks“ im NRW-Forum sprachen wir mit der 25-Jährigen über Mood-Whisperer, die spektakulärsten Laufstege und antike Masturbationsaccessoires. weiter »

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Er gilt als Vater aller Fashionblogs: Scott Schuman schloss im Jahr 2005 nach 15 Jahren in der Mode-Industrie seinen eigenen Showroom und widmet sich seitdem der Streetstyle-Fotografie. Mit seinem Blog “The Sartorialist” hat er die Regeln der Fashionwelt auf den Kopf gestellt: Als Dokumentare einer Modeavantgarde, die sich den eigenen Look nicht mehr diktieren lässt, sondern ihn im Kombinieren von Accessoires und Einzelstücken täglich neu erfindet, wurden Shuman und seine Nachfolger zu den eigentlichen Stilbildnern der Gegenwart.

Das Videointerview mit ihm auf fashionlab zeigt ihn auf Motivsuche in Berlin anlässlich der dortigen Fashionweek und im Gespräch über seinen immer am kreativen Detail ausgerichteten Blick.

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Für die cultural omnivores unter unseren Lesern gibt es auf misscreativeclassy ein wunderbares Interview von Eva Kaczor mit Jan Joswig. Der Publizist, Kurator, Art Director, DJ, De:Bug-Redakteur … wünscht sich selbst, eine Art universal gebildeter Weltbürger zu sein – in Zeiten hoch entwickelten Spezialistentums weitet sich da unverhofft der Horizont. Unten ein Ausschnitt aus dem Interview, das vollständig hier zu lesen ist.

WAS FASZINIERT DICH?
Ich habe mal für das ZOO Magazine über mich selbst geschrieben: „I prefer interesting people doing boring stuff to boring people doing interesting stuff“. Ich finde es extrem spannend zuzugucken, welche Menschen sich zu welchen Dingen wie verhalten.

DU HAST SCHON RECHT FRÜH DEN WUNSCH GEHEGT, EINE ART UNIVERSAL GEBILDETER WELTBÜRGER ZU WERDEN. WIE KAM DAS?
Ich war als Schüler der totale REINBUDDELNERD und habe unter den Begrenzungen gelitten, die das mit sich brachte: Wir waren eine typische Jungsclique, die mit extremen Musik-Spezialwissen um sich schmiss. Alles was von aussen kam konnten wir nicht honorieren. Wenn z.B. ein Mädchen das zehnte Bootleg unserer psychedelischen Gitarrenrocksachen nicht kannte, dann nahmen wir ihren Beitrag schon nicht mehr ernst.
Mein OFFENBARUNGSERLEBNIS kam als meine Heimatstadt Kiel immer enger wurde: entweder ich wäre explodiert oder ich ging…nach Berlin. Seitdem habe ich nie wieder was mit mehr als zwei Jungs gleichzeitig gemacht…

WAS IST SEITDEM MIT DIR GESCHEHEN?
Ich habe mir ein NETZ AUS WISSEN aufgebaut, das eine gewisse Aufgehobenheit schafft. Die Sachen stehen dann nicht so vereinzelt herum, sondern bilden ein Netz, in dem man sich bewegen kann. Es muss gar keinen Mittelpunkt haben, aber man kann Verknüpfungen aufbauen und Dinge zusammen bringen, die eigentlich total fern voneinander zu liegen scheinen. Das macht es KOMPLEXER aber auch BEWEGLICHER.

Jan Joswig schreibt unter anderem für die taz und Die Zeit und hat eine Kolumne auf fashionlab. Alle Fotos © Yuna Yagi

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Ausstellungseröffnung U.F.O. Foto Lars Wöhning

Einige Hundert Besucher strömten am vergangenen Freitag auf der Vernissage durch unsere Ausstellung U.F.O. und nahmen die Objekte der rund 40 repräsentierten Künstler und Designer kritisch in Augenschein: Wo verläuft die Grenze zwischen Kunst und Design? Offensichtlich folgten viele Besucher dem Vorschlag von Ausstellungsmacher Werner Lippert, die Exponate wie UFOs zu betrachten und ihr scheinbar undefiniertes Wesen zu enträtseln. Nach dem Sprung einige Impressionen von der Eröffnung. weiter »

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What is your definition of design?

Design is my job – it’s what I do.

Is design an expression of art (an art form?)

As a general rule I would say no, but there are always exceptions …

Marc Newson, Designer, London

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Falcon 900B long range jet, 1999, Design: Marc Newson


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