Bei der Eröffnung ihrer Installation “Dolls” am 6.2.2010 im NRW-Forum Düsseldorf zeigten Viktor&Rolf ein beeindruckendes Video; es umfaßt die großartigsten Shows der beiden holländischen Modedesign-Stars. Wer die Shows aufmerksam beobachtet, erkennt die Puppen und ihre Outfits, die in der Ausstellung “Dolls” zu sehen sind.
(c) Viktor&Rolf, Amsterdam
Die 20 Puppen, jede 70cm hoch, mit minutiös gefertigten Outfits, Haaren, Make Up, sind noch bis zum 28. Februar im NRW-Forum zu sehen. Danach geht die Ausstellung an andere Orte, zuerst wohl nach Antwerpen.

Blick in die Installation “Dolls” im NRW-Forum Düsseldorf
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„Mosaik 2014“ ist das erste Kreidler-Album seit neun Jahren. Bestens rezensiert. Überall und zu Recht. KREIDLER gefällt uns. Denn sie kommen erkennbar aus Düsseldorf. Und sie spielten in Museen und in Galerien. Bei der Van Dijk Retrospektive in Antwerpen oder den Eröffnungen von Andreas Gursky im Museum of Modern Art in New York und im Pariser Centre Pompidou. KREIDLER’s Musik läuft auf Catwalks – so Chanel, Lacoste oder zur London Fashion Week bei Giles Deacon. Das neue Studio Album “MOSAIK 2014” ist letzten Herbst erschienen. Auf dem Album rufen KREIDLER eine Art Godard-Futurismus aus, in dem das 20. und das 22. Jahrhundert zusammengedacht werden. Science Fiction und die Moderne. Wir schliessen uns einer Rezension an: die beste KREIDLER Platte aller KREIDLER Platten. Und wir spielen auch im NRW-Forum MOSAIK 2014. Juchhu … auch wenn Sie von den dicken Puppen von Viktor & Rolf sprechen … V&R mögen Kreidler.
Irgendwie haben alle McQueen gewürdigt. Zu Recht, wie ich finde. Aber ich bin vorbelastet. Was mache ich mit meinem himmelblauen Samt-Jacket, das er mir als Kompliment für unsere Ausstellung im NRW-Forum geschenkt hat. Zugegeben: Ich noch nicht mal in die Ärmel gekommen. Aber ich habe auch keine Modelmaße. Versprochen: unser letzter Post für McQueen. Aber er ist das “role model” für unser Programm. Für die Verbindung von Kunst und Mode und Technologie und Video und Performance. Und und und.
Aufgefallen ist mir auf “Style File Blog” ein langer Beitrag von Sarah Mower, die McQueen vor einigen Monaten zu einem der wichtigsten Aspekter in seiner Arbeit befragt hatte – nämlich zur Inszenierung seiner Catwalks. Dabei kommentiert er die Performance von Shalom Harlow, die von zwei Industrierobotern besprüht wird. Eine Show, die wir auch in unserer Ausstellung “Catwalks” gezeigt haben. “It was my best show, that moment with Shalom! That combination of arts and crafts with technology that weird unison between man and machine. I remember doing the tests with Katy England before. The insurance was a million pounds that day a stupid amount! We got the machines from Fiat in Italy, where they¹re used for painting cars. And now they¹ve ripped it off in a TV commercial, haven¹t they? You find a lot of ideas from my shows in adverts now. I find it a compliment.” (Alexander McQueen)
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Kategorisiert unter: Fashion | Kommentare (0)Die New Yorker Fashion Week steht ganz unter dem Eindruck des Todes von Alexander McQueen, nahezu alle Blogs und Modewebsites berichten darüber. Aufgefallen ist mir auf “Style File Blog” ein langer Beitrag von Sarah Mower, die McQueen vor einigen Monaten zu einem der wichtigsten Aspekte in seiner Arbeit befragt hatte – nämlich zur Inszenierung seiner Catwalks.
Dabei kommentiert er die Performance von Shalom Harlow, die von zwei Industrierobotern besprüht wird. Eine Show, die wir auch in unserer Ausstellung “Catwalks” gezeigt haben.
“It was my best show, that moment with Shalom! That combination of arts and crafts with technology—that weird unison between man and machine. I remember doing the tests with Katy England before. The insurance was a million pounds that day—a stupid amount! We got the machines from Fiat in Italy, where they’re used for painting cars. And now they’ve ripped it off in a TV commercial, haven’t they? You find a lot of ideas from my shows in adverts now. I find it a compliment.” (Alexander McQueen)
Übrigens: Die “Welt am Sonntag” veröffentlicht heute das letzte Interview mit Lee McQueen, dessen Abschiedsbriefe inzwischen gefunden wurden.
Kategorisiert unter: Fashion | Kommentare (0)Heute Nachmittag erreichte uns die traurige Nachricht, dass Alexander McQueen tot ist. Der britische Modedesigner hat vermutlich Selbstmord begangen. Er arbeitete mehrere Jahre beim französischen Modehaus Givenchy als Designer, bevor er im Jahr 2000 zu Gucci wechselte und seine eigene Modelinie verkaufte. Wir haben Alexander McQueen vom 23. 7. bis 21. 8. 2005 mit einer Ausstellung seiner Catwalks auf großformatigen Videoprojektionen im NRW-Forum gezeigt. Nachdem er zuerst sehr abwartend, aber durchaus hilfsbereit reagiert hatte, war er hinterher umso begeisterter. Auch in “Catwalks” im letzten Jahr zeigten wir eine seiner wunderbaren Catwalk-Installationen. Viele von Euch werden sich sicherlich daran erinnern. Jetzt ist er aus dem Leben geschieden, was uns einigermaßen ratlos und sehr traurig zurücklässt. Uns bleibt nur die Erinnerung in Bildern.

Alexander McQueen begeisterte mit Kleidern, die provokant und gleichzeitig wunderschön poetisch sind
Es gibt Designer, die Klamotten für den Laufsteg machen. Und es gibt Designer, die Anziehsachen machen, die so außergewöhnlich und interessant sind, dass sie fast schon zwingend ins Museum gehören. Bernhard Wilhelm ist einer dieser Designer, dessen Mode mehr Platz zu brauchen scheint, als ihm in den staubigen Schränken der Endverbraucher zugestanden wird. Warum? Weil das, was der gebürtige Ulmer und in Antwerpen ausgebildete Wilhelm seit der Gründung seines eigenen Labels 1999 auf die Beine gestellt hat, nichts geringeres ist, als eine ganz eigene Bildersprache geschaffen zu haben. Wo Wilhelm drinsteckt, muss dementsprechend nicht Wilhelm draufstehen, denn das erkennt man eh. Und weil die Mode des Herrn Wilhelm eben ein bisschen mehr als schnöde Mode ist, findet sie sich auch immer wieder in den Ausstellungsräumen dieser Welt. … schreibt “Sounds like me”
… und sie haben recht. Schon beim Pre-Opening im Dezember war ich ganz hin und weg von der Ausstellung. Haben sich doch Wilhelm und seine Partnerin Kraus selber um das Ausstellungsdesign gekümmert und dementsprechend verschroben geht es in den Ausstellungsräumen zu. Die Konservatoren des Groninger Museums Mark Wilson und Sue-an van der Zijpp stellten früher bereits die ersten großen Soloausstellungen von u.a. Viktor & Rolf, Marc Newson und Hussein Chalayan zusammen. Kein Wunder, dass wir uns gerne austauschen und gegenseitig besuchen. Ob wir die Willhelm-Ausstellung übernehmen? Wir zerbrechen uns noch den Kopf über den Raumbedarf, den Zeitpunkt, die Kosten. Sehr empfehlenswert, überhaupt – das ganze Museum (ein schriller Bau von Mendini) ist sehenswert! Auch wenn Groningen am Ende der Niederlande (wenn nicht der Welt) liegt. Die Ausstellung ist bis zum 11. April 2010 im Groninger Museum, Groningen / Niederlande zu sehen (www.groningermuseum.nl).“Mode ist nicht nur Spektakel” — Interview mit Germano Celant (Monopol – Magazin für Kunst und Leben)
Der italienische Kurator und Chef der Fondazione Prada, Germano Celant, kommt am Wochenende zum “Art and Fashion Dialogue” ins Düsseldorfer NRW-Forum, bevor die holländischen Modeschöpfer Viktor & Rolf dort eine neue Installation vorstellen. Ein Gespräch vorab.
Herr Celant, Sie leiten seit 1995 die Kunststiftung eines Modehauses, nämlich die Fondazione Prada. Was haben Kunst und Mode gemeinsam?
Nichts! Es sind zwei ganz unterschiedliche Sprachen. Beide transportieren Botschaften über die Gegenwart, aber mit unterschiedlichen Strategien und Werkzeugen. Meine Tätigkeit für die Fondazione Prada erstreckt sich deshalb ausschließlich auf kulturelle Aktivitäten wie Kunstausstellungen, Kinofestivals, die Produktion von Büchern oder Veranstaltungen – dafür haben sich Miuccia Prada und Patrizio Bertelli meinen kuratorischen Input gewünscht. Aber ich habe niemals direkt mit dem Unternehmen Prada zusammengearbeitet. Das waren immer zwei getrennte Universen.
Etwas spät – zu unserer erfolgreichen Veranstaltung gestern abend.
Rihanna portait une robe Viktor & Rolf de la collection printemps-été 2010, à l’occasion de la soirée Salute « To Icons Honoring Doug Morris » organisée par Clive Davis pour les 52ème Grammy Awards. Une création au style fantasque et insolite, comme tout droit sorti d’un imaginaire de conte de fée, avec de larges morceaux de tulle pastel aposés de façon asymétrique sur un bustier ceintré noir. Une sorte de robe de promo moderne et détournée en version punk. Pour finaliser son look, la chanteuse a choisi une paire d’escarpins nude : tendance incontournable de l’été et allié indispensable pour calmer une tenue déjà très extravagante. Côté beauté, Rihanna souligne son regard d’un fard à paupière gris perle et sa bouche d’un gloss nude léger.
Und am Samstag sind die beiden bei uns im NRW-Forum. Es gibt ab Sonntag übrigens Kombitickets für die beiden Aussstellungen im Haus “Mapplethorpe” und “Viktor & Rolf”. Für Erwachsene kosten die 7,80 € (5,30 ermäßigt).
Egal wie wir selber unsere Modestadt Düsseldorf schlechtreden. Am Horizont zeichnet sich Sonne ab. Eine neue Generation drängt an die Oberfläche: Jung. Spritzig. Vorwärtsorientiert. Unbeeindruckt vom ewigen Zaudern und Schielen nach Berlin.
Den Anfang machte die Präsentation eines neuen Modemagazins im NRW-Forum: MODESCH (sehr nett beschrieben auf dem Blog von Julia Stelzner www.juliastelzner.de/blog/sonstiges/neuanstrich-fur-dusseldorf/ ) Am 5.2. gibt es die Voices-of-Fashion Whisper Lounge. Und am 6.2. gibt es zig Events rund um das Thema Mode. Zum Beispiel Mobile Fashion Shows: An mehr als 20 Locations – vom Flughafen bis zur Diskothek 3001 – werden die abwechselnden Vorführungen der kreativen Labels beim Publikum für spontanes Aufsehen sorgen. In der Nachtresidenz gibt es den “Fashion Design Award NRW”. Und im Düsseldorfer Schauspielhaus die “Graduate Show 2010: EXIT 10 coexist” der AMD Akademie Mode & Design Düsseldorf. Am besten man orientiert sich auf www.voices-of-fashion.de oder direkt in Facebook: www.facebook.com/voices.of.fashion “Kragen runter – Mund auf” heißt das Motto. Wenn das Wetter so bleibt, sollte man lieber den Kragen hochklappen und den Mund schön geschlossen halten … und den Shuttle Bus nutzen, der viele Locations abklappert.








