Das Designer-Duo

Viktor & Rolf

Seit sie sich als Studenten an der Modeakademie von Arnheim kennen lernten, sind die beiden Holländer Viktor Horsting und Rolf Snoeren (beide Jahrgang 1969) unzertrennlich – und mit ihren Kollektionen sehr erfolgreich.

Foto © imaxtree.com via elle.de

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Unser FAZIT: So viele schöne oder / und schön gekleidete Menschen haben wir selten auf einem Fleck gesehen!

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Heute Abend im NRW-Forum

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Unter dem Titel “Düsseldorf zeigt sein wahres Gesicht” präsentieren wir am 15. Januar 2010 um 18.00 Uhr im NRW-Forum das neue Magazin MODESCH. Ein besonderes Highlight ist dabei die Modenschau, ausgerichtet von verschiedenen Düsseldorfer Designern und Stylisten, die jeweils zwei ihrer prägnantesten Looks zeigen werden. Darunter unter anderem Liliane Sabantina, Ela, Andrea Klüsener und Jutta Bowe. Das NRW Forum wird dazu atmosphärisch passend gestaltet von den Raumdesignern René und Jeaniene Fiedler, Lichtdesigner Sebastian Welk (Lightcompany) und dem “stummfilm:dj” Michael Janowicz.

MODESCH macht Schluss mit den Zeiten, zu denen Düsseldorf noch als die Modestadt für Luxustussis beschimpft werden durfte, und zeigt, wie viel die Stadt wirklich zu bieten hat. Das Magazin fängt Impulse aus den Bereichen Mode, Kunst und Lebensart ein und zeigt innovative Projekte und Konzepte rund um die Stadt Düsseldorf. Das ändert den Blickwinkel auf die Stadt und offenbart die geballte Kreativität, die in ihr steckt.

Produziert wird das Magazin von einem Team aus zwei Modejournalistinnen (Marjorie Kublun, Amelie Charlotte Schulz), einer Kommunikationsdesignerin (Tatjana Genin) und einem Fotografen (Marc Fischer), die aus Liebe zur Stadt Düsseldorf gemeinsam die Idee eines neuen, kreativen Mediums in die Hand nehmen wollen.

Damit ist ein weiterer Mitkämpfer gewonnen, der die vom NRW-Forum propagierte Idee der Konvergenz von Mode, Fotografie, Kunst, Design etc. fördert und verbreitet.

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Im Jubiläumsjahr von Darwins “Entstehung der Arten” erinnert uns der Jeanshersteller Wrangler mit seiner (leider nur in Frankreich und auch schon vor ein paar Monaten) lancierten Kampagne “We are animals” an unseren eigenen Ursprung. Der Fotograf der Bilder, Ryan McGinley, sucht die Wurzeln der Menschheit allerdings entgegen Darwins vorsichtiger Spekulation auf einer etwas tieferen Etage im Geäst der Evolution: Bei den Amphibien und Reptilien.

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Es muss ein grauer, regnerischer Tag gewesen sein, als der Mensch sich aus dem Krokodil entwickelte. Die ersten Exemplare unserer Art lagen offenbar noch faul im Uferschlamm und lauerten auf Beute, den Oberkörper ins trübe Wasser getaucht, während die Hinterbeine auf festem Boden ruhten, um den Körper dann unerwartet plötzlich ins Wasser schnellen zu lassen.

Aber Spaß beiseite, Ryan McGinleys fantastische Bilder von halb bekleideten schönen Models, aufgenommen wie für McGinley typisch in unspektakulären Landschaften (und diesmal meistens im Wasser), sind die gelungene Visualisierung einer Kampagne, mit der die amerikanische Jeansmarke in Europa Fuß fassen will. Wie ihr Macher Fred Raillard in einem erhellenden Videointerview erklärt, bestand die Aufgabe darin, das in den USA erfolgreiche Cowboy-Image an den Gusto des europäischen Kulturmenschen anzupassen. Und die Lösung war ein einfacher Dreh: nicht der Cowboy soll im Zentrum stehen, sondern das Vehikel seiner Existenz, das Tier. Und so wie McGinley die Idee in seinen Fotos übersetzt, möchte man Wrangler beinahe dankbar sein, dass es damals, an jenem regnerischen Tag, schon feste Jeanshosen gab.

Beim diesjährigen Werbefestival in Cannes wurde die Kampagne mit dem Goldenen Löwen in der Kategorie Print ausgezeichnet.

Nach dem Sprung mehr Fotos und zwei Videos.

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© Chanel 2009

Über dreihundert geladene Gäste versammelten sich im Mai diesen Jahres am Lido von Venedig zum Defilee. In Sonnenstühlen machten sie es sich bequem, während ein Streicherduett im Frack sein Spiel begann, untermalt vom Meeresrauschen und beschienen von der untergehenden Sonne, die einen schier endlosen Plankenweg mit goldenem Glanz überzog.

Eine stimmungsvollere Kulisse konnte man sich für eine Chanel-Modenschau kaum wünschen, aber es war ja nicht nur das: Kulisse. Denn Karl Lagerfeld verwob hier die Entwürfe seiner Frühjahr/Sommer-Kollektion 2010 über verschiedenste Bezüge mit dem Ort ihrer Präsentation – und schuf so ein glamouröses Gesamtkunstwerk: Auf Thomas Manns “Tod von Venedig” wurde angespielt, den Karneval, die Gondolieres, das Symbol des goldenen Löwen, aber besonders auf einen wichtigen Abschnitt in der Biographie Coco Chanels, die an dieser Stelle von 1919 an über Jahre hinweg ihre Sommermonate verbrachte und nun an allen Ecken und Enden der Kollektion als Bezugspunkt wieder auftauchte.

Er habe hier kein Kostümfest veranstalten wollen, kommentierte Lagerfeld, vielmehr sei es ihm um die Caféhaus-Atmosphäre der dreißiger Jahre gegangen, und um das Leben, das Coco Chanel an diesem Ort geführt habe und das nun vergangen sei. Von der poetischen Kraft dieser Schau schwärmten am Ende alle Rezensenten, und Karl Lagerfeld hatte wieder einmal bewiesen, dass große Mode heute immer auch große Inszenierung ist.

Der Designer, dessen Modearbeiten noch nie zuvor in einer Ausstellung zu sehen waren, hatte erst zwei Wochen vor Eröffnung von “Catwalks” einer Präsentation der Schau auf großer Leinwand zugestimmt. So kommt nun auch der Ausstellungsbesucher in den Genuss von Lagerfelds Poesie, Meeresrauschen inklusive.

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Videostill © Rodarte

Was fängt man an als Geschwisterpaar mit Studienabschlüssen in Literatur und Geschichte einer kalifornischen Elliteuniversität? Man zieht zurück ins Elternhaus – und gründet ein Modelabel. So jedenfalls haben es die Schwestern Kate und Laura Mulleavy gehalten, die beiden Köpfe hinter dem amerikanischen Modewunderlabel Rodarte.

Ihre Schneiderkenntnisse haben sie angeblich beim Sezieren eines Dior-Kleides erworben, aber ihre Obsession für Vielschichtiges scheint noch aus Studientagen herzurühren: Die Entwürfe der Mulleavys bestechen durch das Schichten und das ungewohnte Kombinieren von Stoffen, und im übertragenen Sinne gilt das auch für die Inszenierung ihrer Kollektionen. Erzählstoffe sind es hier, die, aus ihrem Kontext gelöst und überraschend wieder zusammengefügt, die Catwalkschau zu einem räumlichen Kunsterlebnis werden lassen.

Besonders intensiv war das zu spüren bei ihrer Frühlings/Sommer-Schau 2009 in der New Yorker Gagosian Gallery, die erste Station in unserer Ausstellung Catwalks. Inspiriert wurden die Mulleavys durch ein Foto von Boris Karloff als Patchworkmonster Frankenstein sowie die Ansicht eines in der Mitte zerteilten Mehrfamilienhauses von dem amerikanischen Konzeptkünstler Gordon Matta-Clark, der mit seinen Gebäude-Dekonstruktionen völlig neue Sichtweisen auf Architektur ermöglichte. Und was sich an den präsentierten Flickenkleidern in Form von faltig eingenähten Lederlappen zeigte, wurde in den Räumen der Star-Galerie durch einen Wanddurchbruch im Stile Matta-Clarks verstärkt. So sah das Publikum durch die Lupe architektonischer Dekonstruktion auf kunstvoll konstruierte Kleider, die eine wunderbare, dabei leicht morbide Eleganz besaßen.

Inszeniert wurde das Spektakel von Alexandre de Betak, der auch das Creative Design unserer Ausstellung besorgte – und dafür den Wanddurchbruch wiederholte: weiter »

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Wie berichtet, waren zur Eröffnung von CATWALKS am vorigen Samstag auch eine ganze Menge Modeblogger angereist, um unsere Schau der Modenschauen kritisch zu würdigen. Und offensichtlich hatten sie auch eine Menge Spaß bei diesem inoffiziellen Bloggertreffen. Mehr dazu gibt es auf Glamcanyon, LesMads, Modedorf, Styleclicker, Frankfurt Fashion, Facehunter, fashionlab, Copenhagen Streetstyle, und hier ein Video mit Statements zur Ausstellung, das Mahret von twoforfashion ins Netz gestellt hat, und ein weiteres von fashionlab:

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„Kopfhörer flüstern die Ansagen zur jeweiligen Modenschau ins Ohr, ganz so, als würde man zum handerlesenen Zuschauer-Kreis einer mondänen Gaultier-Schau in einem opulenten Pariser Salon gehören… Welch überraschende Wirkung es hat, dem Modeschöpfer Giorgio Armani – wenn auch nur als Video – unverhofft gegenüber zu stehen, das merkt der Ausstellungsgast erst, wenn er quasi «backstage» bei ihm ist. “ Aachener Zeitung

„Durch die Labyrinth-ähnliche Anordnung der Räume im NRW-Forum wird der Zuschauer langsam zu jedem “Laufsteg” geschleust, für die passende Stimmung sorgt die musikalische Untermalung aus den Kopfhörern. Kleine und grosse Screens in verschiedenenen Formen und Kulissen sorgen neben der benötigten Abwechslung zudem dafür, dass man sich bei den Modenschauen live anwesend fühlt.“ lesmads.de

„Mein Fazit: Für Modefreunde ein absolutes Muss. Tolle Shows, tolle Mode, tolle Inszenierung …“ Mahret Kupka, twoforfashion.de

„Ganz großes Mode-Theater.” WAZ/derwesten.de

„Lagerfeld setzt den langen Laufsteg einfach in den Sand, zwei Musiker spielen am Saum des Meeres. Frauen und Männer mit wunderschönen Gesichtern ziehen elegant gekleidet an Liegestühlen vorbei. Es ist nicht “Der Tod in Venedig”, aber es atmet ein wenig die Kunst von Viscontis Film und Mahlers Musik…. Luca Gadjus besucht die Eröffnung der Ausstellung “Catwalks” am 26. Juli im NRW-Forum. Die Ausstellung zeigt die Catwalks bekannter Designer. Der Museumsbesucher wird selbst zum Model auf dem Laufsteg. Während er den Catwalk entlang geht, gerät er in die großen Modenschauen von Dior, Galliano und anderen Designern. Video-Einblendungen und Multimedia-Installationen lassen das Spektakel auf dem Laufsteg lebendig werden. “ Rheinische Post

„Die fünf Tips der Woche: Der Laufsteg ist ein Ort der Inszenierung, und seine theatralische Dimension ist auf den Modenschauen heute fast wichtiger als die Mode an sich. Diesen Trend spiegelt die Ausstellung “Catwalks” im NRW-Forum in Düsseldorf wider. In Zusammenarbeit mit der deutschen “Vogue” zeigt das Forum die spektakulärsten Inszenierungen von Modenschauen der letzten Jahre: große Auftritte von Dior, zirkusartige Shows von Galliano, konzeptionelle Performances von Hussein Chalayan. Bei “Catwalks” ist der Besucher selbst ein Model auf dem Laufsteg, der ihn, gewissermaßen als roter Faden, zu den großen Modenschauen führt.“ art-magazin

„Das NRW-Forum wird wohl zum glanzvollsten Catwalk der Stadt…“ Bild.de

CATWALKS – Die spektakulärsten Modeschauen der Welt.
26.07. – 01.11.2009 NRW-Forum Düsseldorf
Video: Ralph Goertz
© NRW-Forum/Ralph Goertz
nrw-forum.de
iks-medienarchiv.de

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Verwunschener Garten unter Gewitterhimmel: John Gallianos Jubiläumsschau für Dior

Nicht weniger spektakulär als die Modenschauen, die wir in CATWALKS inzsenieren, war auch die Ausstellungseröffnung gestern Abend. Zu den mehreren Hundert Gästen, die gespannt die virtuellen Laufstege eroberten, zählte eine Menge Prominenz: NRW-Kulturstaatssekretär Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff war anwesend und natürlich durften auch die festen Größen aus der Mode-Welt nicht fehlen: Angereist waren unter anderem Alexandre de Betak, Catwalk-Regielegende und Creative Director der Schau, die beiden Gründer des italienischen Überflieger-Labels 6267 Tommaso Aquilano und Roberto Rimondi, das Berliner Designer-Wunder Michael Michalski sowie der neue Stern am deutschen Model-Himmel Kathrin Thormann (hier im Interview auf fashionlab). Und als Überraschungsgast schwebte Barbara Meier, Deutschlands nächstes Topmodel, durch das Labyrinth aus Laufstegen und 3-D-Videoprojektionen. Aber auch die nationale und internationale Blogger-Community war vertreten, unter anderem durch Mahret Kupka von twoforfashion (dort auch das Video von ihrem Gang durch die Ausstellung), Facehunter Yvan Rodic, Katja Hentschel von Glamcanyon und Gunnar Hämmerle von Styleclicker, um mit ihren Streetstyle-Fotos und Blog-Aktionen in die Zukunft der Catwalks zu schauen.

Erste Bilder von der Eröffnung gibt es nach dem Sprung, weitere folgen in Kürze: weiter »

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