Am Freitag spielte ZEE ein iphone-Konzert live auf der Cebit. Bald im
NRW-Forum. Hier ein erster Eindruck:
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Kategorisiert unter: NRW-Forum | Kommentare (0)Haben Sie morgen mittag schon etwas vor? Oder nächsten Freitag?
Fischspeisen spielten freitags und in der Fastenzeit, die von Aschermittwoch bis Karfreitag währt, traditionell eine wichtige Rolle. Schließlich war ja der Verzehr von Fleisch, Milch, Butter, Eiern und Käse in dieser Zeit strengstens untersagt. – Natürlich hält sich auch unser Restaurant “Caffè” im NRW-Forum an diese Tradition. So gibt es freitags (aber auch nicht nur dann) stets ein tagesfrisches Fischgericht.
Egal, ob Sie es mit einem Museumsbesuch verbinden oder nicht, das Caffè hat zu den Öffnungszeiten des NRW-Forum durchgehend warme Küche.
Und wenn Sie es nicht schaffen … dann kommt hier ein wunderbares Rezept von unserem Restaurantbesitzer Pino Fusco und seinem Chefkoch:
FILETTI DI ORATA CON ERBE
(Doradenfilet gebraten mit Kräutern auf Gemüsewürfel)
Zutaten für 4 Personen:
2 Doraden im ganzen (800-1000 KG pro Fisch)
8 Eßl. Olivenöl
2 Zweige Thymian
2 Zweige Estragon
2 Zweige Petersilie (glatt)
4 Zehen Knoblauch
1 Zitrone
100g Butter
Zucchini
Staudensellerie
Paprika
Karotten
Kartoffeln
Salz, Pfeffer (weiß)
Zubereitung:
Doradenfilet ca. 200-300g Nettogewicht von Gräten entfernen und mit Salz und Zitrone würzen (Nicht mit Mehl bestreuen). Danach eine beschichtete Pfanne heiß erhitzen und dass Filet mit der Hautseite in die Pfanne mit Olivenöl legen.
Ca. 2 Minuten goldbraun werden lassen, aus der Pfanne nehmen und auf einem Blech 5 Minuten bei 180° Umluft in den Ofen schieben.
Danach mit weißem Pfeffer würzen. Das Gemüse in gleich große Stücke schneiden, kurz blanchieren und in Ölivenöl anbraten.
2 Esslöffel Olivenöl mit geschälten und in Scheiben geschnittenen Knoblauch sowie Thymian, Estragon und Petersilie in einer kleinen Pfanne langsam angehen lassen. Nach ca. 5 Minuten von Herd nehmen und auf das gerichtete Doradenfilet (auf der Haut) verteilen.Guten Appetit.
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Kategorisiert unter: NRW-Forum | Kommentare (1)Quadriennale: Werner Lippert brachte frohe Kunde (DerWesten)
„Kunstgegenwärtig” lautet das Motto des zweiten Kunstfestes, geworben wird nicht etwa gegen, sondern gut verlinkt mit der Kulturregion 2010. Gemeinsam will man NRW als Standort stärken, verkündete Kulturdezernent Hans-Georg Lohe als Quadriennale-Geschäftsführer. Werner Lippert vom NRW-Forum brachte frohe Kunde. Sein Haus widmet sich dem US-Fotokünstler Stephen Shore, der Becher-Schule und ihrem gemeinsamen Einfluss auf die Düsseldorfer Fotografie der 70er und 80er – da kam die Vergabe des Kulturpreises der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh) in dieser Woche grade richtig. Nun erhält Shore den DGPh-Preis am 11. September im NRW-Forum. Für die Stadt ein zweiter Preisträger im Quadriennale-Rahmen.
Deanna Templeton – erinnern Sie sich an ihre wunderbare Ausstellung von tätowierten jungen Mädchen in den Surferparadiesen Kaliforniens im NRW-Forum im letzten Jahr? Sie zeigt diese Ausstellung demnächst im Schunck Museum in der holländischen Stadt Heerlen, dort wird es auch einen Katalog zur Ausstellung geben. Eröffnung am 21. Mai, Infos unter http://schunck.nl/
Seit unserer Ausstellung hat sie sich verstärkt zwei Projekten zugewandt: "The Swimming Pool". Daran arbeitet sie schon seit 3 Jahren. Die Motive zeigen Leute, die nackt schwimmen und die keine Tattoos haben, auf jeden Fall nichts, was mit dem water/light/skin interagiert oder die Reflexe stört.
Ihr zweites Projekt heisst "Growing Up Female". Das ist ein Projekt an dem sie schon arbeitet, seit sie überhaupt begonnen hat, zu fotografieren; einfach, weil sie sich wohler fühlt, wenn sie Frauen fotografiert. Und sie sieht sich selbst darin wieder – wie Deanna selber sagt "Either the way I am right now, how I was as a youth, how I think I might be when I’m older and a lot of the time just how I wish I was." Jetzt kombiniert sie diese Bilder mit ihren eigenen Texten (aus Ihrer Jugendzeit) oder mit Songtexten, die sehr wichtig für sie waren. Und hier sehen Sie das Interview, das im Rahmen unserer Ausstellung entstanden ist: Abbildung (c) Deanna TempletonPosted via email from NRW-Forum Düsseldorf
Kategorisiert unter: NRW-Forum | Kommentare (0)Der rote Bully. Stephen Shore und die Neue Düsseldorfer Fotografie (photoscala)
Der beispiellose Erfolg der so genannten Becher-Schule hat die künstlerische Fotografie der letzten Jahrzehnte nachhaltig beeinflusst. Den Grundstock für eine zeitgemäße Neudefinition bildkünstlerischer Positionen innerhalb der Fotografie legten Bernd und Hilla Becher, die mit ihren Dokumentationen von technischen Architekturen des Industriealters seit den 60er-Jahren einen konsequent konzeptuellen Anspruch einlösten, wie er zeitgleich von der US-amerikanischen Conceptual und Minimal Art propagiert wurde. Im Zuge der Lehrtätigkeit, die Bernd Becher von 1976 bis 1996 an der Kunstakademie in Düsseldorf ausübte, bildeten sich auf dieser Basis neue künstlerische Auffassungen, die die Bedingungen des fotografischen Bildes mitreflektierten. Seine Schüler Andreas Gursky, Candida Höfer, Axel Hütte, Thomas Ruff und Thomas Struth zählen zu den Protagonisten dieser Entwicklung. Im internationalen Kontext erfuhren sie hohe Achtung und brachten Düsseldorf erneut in den Fokus der globalen Kunstwelt.
Die Ausstellung “Der rote Bulli. Stephen Shore und die Neue Düsseldorfer Fotografie” im NRW-Forum für Kultur und Wirtschaft wird erstmals die Entwicklung der Becherklasse aus einem rezeptionshistorischen Zusammenhang beleuchten. Im Mittelpunkt steht hierbei die vielschichtige Einflussnahme der US-amerikanischen New-Color Photography auf die in Düsseldorf entstehenden Bildkonzepte. Die Schau fokussiert die transatlantischen Wirkungsweisen in der Person des New Yorker Fotografen Stephen Shore, der seit Mitte der 70er-Jahre in freundschaftlichem und respektvollem Kontakt zu Bernd und Hilla Becher stand. Bereits seit den frühen 70er-Jahren waren die seriellen Arbeiten der Bechers durch Galerie- und Museumspräsentationen in der US-amerikanischen Kunstszene präsent. Die farbigen Bildserien von Stephen Shore, der neben William Eggleston als die Schlüsselfigur der New Color Photography gilt, fanden wiederum in Deutschland frühe Beachtung (u.a. documenta 1977). Im Frühjahr 1977 wurde ihm eine umfassende Einzelschau in der Städtischen Kunsthalle in Düsseldorf gewidmet. Shores fotografisches Werk inspirierte infolge über zwei Jahrzehnte die Studierenden der Becherklasse auf höchst unterschiedliche Weise. Die Ausstellung erkundet im Detail das spannungsreiche Geflecht der künstlerischen Innovationen, legt Wahrnehmungsweisen dies- und jenseits des Atlantiks offen und analysiert ein bedeutendes Kapitel der jüngeren Foto- und Kunstgeschichte.
Die erste “Generation” der sogenannten Becher-Schüler, wird mit ihren frühen Arbeiten, zum größten Teil in Serien, vorgestellt. Mit zum Teil nie gezeigten Bildern präsentiert die Ausstellung auch die Arbeit von Döhne, Nieweg oder Ronkholz und anderen Düsseldorfer FotografInnen.
Mit fast 200 Arbeiten widmet die Ausstellung Stephen Shore eine umfassende Retrospektive, die sich immer wieder in Korrespondenz zu den frühen Arbeiten der Bechers und ihrer Studenten stellt.
Eine Projekt im Rahmen der Quadriennale 2010
Die Quadriennale 2010 beginnt am 10. September 2010
Frühzeitig die Werbetrommel rühren!
Wie es inzwischen schon alle Spatzen von den Dächern pfeifen, verleiht die Deutsche Gesellschaft für Photographie (DGPh) den Kulturpreis 2010 an Stephen Shore … in einer Reihe mit Bernd und Hilla Becher, die diese bedeutende Auszeichnung bereits 1985 erhielten.
(c) Stephen Shore / Aperture Foundation
Elliott Erwitt, Peter Lindbergh, Mario Testino … alle haben im NRW-Forum Düsseldorf ihre Arbeiten gezeigt. Seit 1999 in über 80 Ausstellungen insgesamt. Einige von Ihnen – wie Peter Lindbergh oder Bettina Rheims – war zwischendurch wieder einmal im NRW-Forum, um einen neuen Film oder um neue Arbeiten zu zeigen. Aber was machen die anderen? Wir haben sie alle gefragt: Was ist Ihr neuestes Projekt, was machen Sie? Und viele haben geantwortet. Hendrik Dorgathen (aus der Ausstellung “Mutanten” im Jahr 1999) haben wir erst gestern Abend besucht und zu später Nacht einen Snapshot von seinem Monitor gemacht.
Eins kann man festhalten – vielbeschäftigt sind sie alle. Einige sind leider verstorben, wie jüngst Alexander McQueen oder bereits vor einigen Jahren Herb Ritts – aber auch von Ihnen gibt es neue Aktivitäten aus den Stiftungen, die sie hinterließen, zu berichten. Von anderen gibt es neue Bücher, neue Projekte, neue Ausstellungen, neue Aktivitäten …..
Ab heute nachmittag werden wir regelmäßig unsere Künstler-News unter dem Titel “Was macht eigentlich …? posten. Unsere Abbildung zeigt Vivienne Westwood (mit der Malerin Oda Jaune), Elliott Erwitt, Bettina Rheims, Peter Lindbergh und Mario Testino (mit der Künstlerin Katharina Sieverding).
Der erste Post wird “Was macht eigentlich Elliott Erwitt?” heissen.
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Über Twitter und andere Kanäle haben wir sehr viel positives über unser App gehört. Das Thema ist virulent. In der FAZ wurde vor ein paar Tagen unter der Headline “iMuseum” gefragt: “Und noch perfekter und schöner dürfte er werden, sobald der iPod vom iPad abgelöst ist. Sind dann aber Museen überhaupt noch nötig?”.Die Frage kommt mir bekannt vor. Sind dann aber Bücher noch nötig, wenn es den Kindle gibt? Und so weiter.
Museumsbesucher sind neugierige Wesen. Sie wollen mehr wissen über die Bilder und Objekte, die sie sehen. Und über die Künstler hinter den Werken. In den letzten Jahren hat sich dazu immer mehr Audio-Guides durchgesetzt: Geräte mit akustischen Informationen. Bis zu 30 Prozent der Besucher greifen darauf zurück.
Aber: Museumsbesucher sind keine passiven Herdentiere, sondern durchaus kritisch. Wenn der Audioguide nur Katalogtexte herunterrattert oder die gesehenen Werke noch einmal beschreibt, sind die Besucher verärgert. Der Audioguide des NRW-Forum zur Ausstellung von Robert Mapplethorpe setzt genau dort an: “feature-like” sind die kleinen Hörspiele. Zu 20 Bildern wurden mit Rundfunk-Experten und Kennern von Mapplethorpes Oeuvre kleine, dramatische Dialoge inszeniert, jeder zwischen eineinalb und zwei Minuten lang. Eine Art Miniatur-Hörspiele, mit historischen Original-Tönen, mit Zitaten, Schauspielerdialogen und Musik. Es kommen Zeitzeugen, Weggefährten, die Mapplethorpe gut kannten, Beobachter zu Wort. Und das ist auch eine Innovation: Mit seinem eigenen Handy kann jeder Besucher zu zahlreichen Bildern der Ausstellung von Robert Mapplethorpe Informationen abrufen. Und das zum Ortstarif.
Natürlich können Sie diese Hörspiele auch zuhause von der Website www.nrw-forum.de downloaden, aufs Handy überspielen, oder einfach in Ruhe schon vor dem Museumsbesuch anhören. Oder als App aufs iPhone laden.
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Kategorisiert unter: NRW-Forum | Kommentare (0)190 Seiten pickepackevoll mit Ausstellungsansichten, Promis, Künstlern und Fotografen. Schutzgebühr nur 5 € in unserem Online-Shop.









