Nach dem Interview, das das Design-Magazin Frame anlässlich unserer Ausstellung U.F.O. mit Richard Prince geführt hat, hier noch der Auszug aus einem weiteren Gespräch von Frame mit dem Münchner Designer Clemens Weisshaar über sein Verhältnis zur Kunst und zum Design:

Frame: The U.F.O. exhibition focuses on the question: Where does design end and art begin? Do you have an answer?
Clemens Weisshaar: I grew up in a country [Germany] where the separation of arts – Trennung der Künste – has been celebrated with almost religious bigotry. Today we can happily report that a lot of interaction, cross pollination and osmosis is occurring among the sometimes overlapping fields and subcategories that exist within art, architecture, design, fashion, sciences, etc. It is at the intersections of the various fields that some of the most interesting work is being produced.

Hier das vollständige Interview.


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Kram/Weisshaar

01.06. 2009
Kategorie: Künstlerlexikon
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Breeding Table, 2003 - ongoing, Baustahl, lasergeschnitten und gebogen, chromverspiegelte Glasfläche, 80 x 160 x 74 cm. Courtesy KRAM/WEISSHAAR AB, Stockholm/München

Das Designbüro Kram/Weisshaar wurde 2002 von Reed Kram und Clemens Weisshaar gegründet. Weisshaar, 1977 in München geboren, studierte nach einer Ausbildung als Metallarbeiter Design am Londoner Central Saint Martins College, später am Royal College of Art. Anschließend arbeitete er drei Jahre als Assistent von Konstantin Grcic. Sein Partner, der 1971 geborene Amerikaner Reed Kram, studierte am MIT in Boston. Kram/Weisshaar erkunden in ihrer Arbeit neue Möglichkeiten der Integration von Technologie in den Entwurfs- und Produktionsprozess. Ihre »Breeding Tables« werden mithilfe eines Softwareprogramms entworfen.Die Struktur der Tische basiert auf Algorithmen, die jedem Modell dank komplexer Computertechnik zu einer veränderten Form verhelfen. Die perfekte Lösung, um den Wunsch nach einem Unikat zu erfüllen und trotzdem industriell zu produzieren. Kram/Weisshaar verlagern den Schöpfungsprozess des Designs in den Computer und negieren den herkömmlichen Begriff des Autors.

Ausstellungen im NRW-Forum Kultur und Wirtschaft Düsseldorf:

U.F.O. – Grenzgänge zwischen Kunst und Design 23.05.2009–05.07.2009

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What is your definition of design?

Design is an activity committed to reinventing the future. It deals with materializing vision in the real world. Therefore its definition has to change almost on a daily basis – particularly at this moment of fundamental paradigm change.
Today, April 19 2009 design is low fat and no steroids, sustainable and anarchistic, a sizzling brew of 130% Thinking, 46% Critique, 93% Comment, 67% Revolution, 84% Fun, 90% Economy, 120% Risk, 90% Democracy, 84% Multilingual, 117% Anarchy, 27% Work Out, 30% Panic, 80% Specific, 74% Control, 57% Intuition, 83% Apollonian, 49% Night Flight, 46% Plebejan, 58% Rough, 77% Divine, 68% Dionysian, 94% Urban, 40% Universal, 74% Maths, 33% Craft, 98% Personal, 34% Illusion and 62% Solid.

Is design an expression of art (an art form?)

There are many art forms. Some of the evidence produced on planet design may be knighted as pieces of art in the future.

Clemens Weisshaar, München, 2009

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Kram/Weisshaar, Vendôme, 2008 © Frank Stolle

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(c) Kram/Weisshaar

© Kram/Weisshaar

Dieser Club ist einzigartig, obwohl hier alles doppelt ist: zwei Restaurants, zwei Bars, zwei Tanzflächen. Aber die eine Hälfte ist kongolesisch, die andere westlich, und wo die Hälften aufeinandertreffen, beginnt ein vielschichtiges Spiel, das manche Kunst nennen und andere Entertainment.

Der Double Club ist das jüngste Projekt des deutschen Künstlers Carsten Höller, der mit seinen Arbeiten immer wieder dazu anregt, die gewohnten Formen des eigenen Wahrnehmens zu hinterfragen. In einem Lagerhaus im Londoner Stadtteil Islington installierte er im November letzten Jahres einen Pop-up-Club, in dem er für sechs Monate (drei davon sind nun vergangen) die afrikanische Kultur der westlichen gegenüberstellt. Und zwar so, dass beide einander durchdringen, ohne sich zu vermischen. weiter »

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