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27.10. 2009
Kategorie: welovehair

Interview mit Werner Lippert

Werner Lippert Interview1

Wenn Haare und Kunst aufeinandertreffen ergibt das ein Buch und eine Ausstellung: „We love hair“. Werner Lippert über Düsseldorf, Samson und Männerhaare.
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Pardo, Jorge

30.05. 2009
Kategorie: Künstlerlexikon
Untitled, 2008, MDF, Acryl, Polypropylen Bänder, 162 x 290 cm, Courtesy Galerie Gisela Capitain, Köln

Untitled, 2008, MDF, Acryl, Polypropylen Bänder, 162 x 290 cm, Courtesy Galerie Gisela Capitain, Köln

Ein Bildhauer sei er, sagt Jorge Pardo von sich selbst. 1963 in Havanna auf Kuba geboren, floh er später in die Vereinigten Staaten. Er studierte am Art Center of Design im kalifornischen Pasadena und lebt heute in Los Angeles. Dort steht auch sein Sculpture Studio, wo er Design, Architektur, Skulptur und Malerei eine neue Verbindung miteinander eingehen lässt. Pardo interessieren die Hinterlassenschaften der klassischen Moderne und der Designgeschichte, gleichzeitig aber auch die wichtigsten Zeugnisse der Konzeptkunst. Form, Farbe und vor allem Raumerleben sind für ihn vorrangig. Fast alle seine Arbeiten entstehen am Computer und werden in digital gesteuerter Produktion gefertigt. Pardo geht es bei seinen Installationen nicht nur um Präsentation und Gestaltung, sondern auch um die Frage, mit welchen Formen wir uns heute umgeben wollen.

Ausstellungen im NRW-Forum Kultur und Wirtschaft Düsseldorf:

U.F.O. – Grenzgänge zwischen Kunst und Design 23.05.2009–05.07.2009

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Hatoum, Mona

30.05. 2009
Kategorie: Künstlerlexikon

Paravent, 2008, Stahl, 211 x 302 x 5 cm, Edition von 3, Courtesy The Sander Collection

Paravent, 2008, Stahl, 211 x 302 x 5 cm, Edition von 3, Courtesy The Sander Collection

Mona Hatoums Skulpturen wirken wie surrealistische Metaphern für verdrängte Ängste. Es scheint, als habe sie Marcel Duchamps »Flaschentrockner« mit der schlichten Ästhetik der Minimal Art gekreuzt. Die Objekte der 1952 in Beirut geborenen, in Berlin lebenden Künstlerin sind von einfacher Schönheit, doch voll brutaler Anspielungen. Es geht um Macht, Körper und Identität – Themen, die aus ihrer Studienzeit im London der 1970er-Jahre stammen. Heute schätzt man die erste international zu Renommé gelangte Künstlerin aus dem arabischen Raum für ihre mit scharfen Stahlschnüren bespannten Gitterbetten oder die unter Starkstrom gesetzte Wohnstube von der documenta 11. Hatoums Psycho-Skulpturen verweisen auf Entfremdung und Heimatlosigkeit, spielen mit dem Unbewussten und Unheimlichen durch eine einfache Verschiebung des Kontextes. (Text: Ingolf Kern)

Ausstellungen im NRW-Forum Kultur und Wirtschaft Düsseldorf:

U.F.O. – Grenzgänge zwischen Kunst und Design 23.05.2009–05.07.2009

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Graham, Rodney

24.05. 2009
Kategorie: Künstlerlexikon
Standard Edition, 1988, rostfreier Stahl, Messing, Bü̈cher, 30,7 x 261 x 15 cm

Standard Edition, 1988, rostfreier Stahl, Messing, Bücher, Courtesy Sammlung Jörg Johnen, Berlin

Rodney Graham, geboren 1949 in Vancouver, arbeitet mit Installationen, Musik und Malerei – bevorzugt auch mit Film und Fotografie. In seinem Werk stecken humoristische, historische und psychologische Anspielungen, die Posen und Identitäten westlicher Kultur entlarven. Seine Arbeiten führen die Inszenierung von Ereignissen und Gegenständen oft so überdeutlich vor Augen, dass sie ins Absurde driften: Mit der tragikomischen Video-Endlosschleife »Vexation Island«, in der ein Pirat auf einer einsamen Insel von einer Kokosnuss getroffen wird, bespielte er 1997 den kanadischen Pavillon der Biennale in Venedig. Immer wieder setzt sich Graham mit den Theorien Sigmund Freuds über das Unbewusste auseinander. In seine Regalen, die an Donald Judds Minimal-Boxen erinnern, fügt er schon einmal Kinderbücher wie etwa »Dr. Seuss’ Sleep Book oder »If I ran the Circus« ein, mit denen er eine Brücke zu Freuds Traumdeutungen schlägt. (Text: Ingolf Kern)

Ausstellungen im NRW-Forum Kultur und Wirtschaft Düsseldorf:

U.F.O. – Grenzgänge zwischen Kunst und Design 23.05.2009–05.07.2009

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damien-hirst-supreme-skate-decks-1Der britische Künstler Damien Hirst hat nun auch Skatedecks als Fläche für seine Kunst entdeckt. Zusammen mit dem Streetwearlabel Supreme brachte das Marketing-Genie Hirst kürzlich eine Auflage mit drei verschiedenen Designs aus seiner Beautiful-Painting-Serie auf den Markt. In einem Video auf YouTube wünscht er sich, dass die Decks auch gefahren werden und nicht irgendwo an der weiß getünchten Wand landen.
Zuletzt hatte Hirst für Levi’s eine Jeans-Kollektion mit seinem schlagzeilenträchtigen Schädelmotiv gestaltet (hier ein kurzes Interview mit ihm darüber) und am 20. April erscheint das neue Album “See the Light” von “The Hours”, ebenfalls mit Beauty-vollem Hirst-Design.

via artschoolvets

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Afterwords von Hussein Chalayan

Afterwords von Hussein Chalayan

Der Modedesigner Hussein Chalayan ist für seine ausgefallenen Modeentwürfe ebenso bekannt wie für seine Kunst- und Designprojekte. In seinen Arbeiten experimentiert er mit modernsten Materialien, etwa aus der Flugzeugindustrie, und intergriert Technologien wie Motorantriebe, LED-Leuchten oder Laser in seine Entwürfe. Immer wiederkehrende Themen des gebürtigen Zyprioten und Wahl-Londoners sind Fragen nach kultureller Identität, Entwurzelung und Migration. Die Schau in London ist die erste Einzelausstellung Chalayans in seiner Wahlheimat. Im Mai widmet sich das NRW-Forum in der Ausstellung U.F.O. unter anderem Chalayans legendärer Afterwords-Show, in der Tische zu Kleidern wurden und Sessel zu Koffern, die an jeden beliebigen Ort getragen werden können.

Weitere Fotos von Chalayans Mischungen aus Theater, Kunstperformance und Modenschau gibt es hier.

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