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“Es sind Gebäude wie diese, die den Menschen den Atem stehlen.” Gesprochen wird dieser Satz von einer Katze, einem Teil der Installation, mit der der britische Künstler Liam Gillick ab heute den deutschen Pavillion auf der Kunstbiennale in Venedig bespielt. Die sprechende Katzennachbildung sitzt auf einer modular aneinandergereihten Einbauküche aus hellem Fichtenholz, die sich durch den Haupt- und die zwei Nebenräume des in den 1930er-Jahren von den Nationalsozialisten aufgeprotzten Gebäudes ziehen. weiter »

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Gillick, Liam

25.05. 2009
Kategorie: Künstlerlexikon
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Multiplied Discussion Structure (Bench), 2007, pulverbeschichtetes Aluminiumrohr, drei Farbversionen, 41 x 245 x 61 cm. Courtesy Edition Schellmann Furniture, München

Der britische Künstler Liam Gillick (geboren 1964), der in diesem Jahr den Deutschen Pavillon auf der Biennale in Venedig bespielen wird, ist bekannt für seine farbigen, eleganten Raumkonstruktionen aus Plexiglas und Stahl. Zwischendecken, Raumteiler, Pinboards – seine Interventionen ähneln Designkonzepten á la De Stijl und Bauhaus. Gillick zeigt, was die Idee der Moderne übrig ließ: Fertigmodule, Stellwände, Büroboxen. Seine Arbeiten sind assoziativ aufeinander bezogen und wollen zum Dialog anregen – so dürfen sich Besucher seiner Ausstellungen auf, neben und unter den Modulen versammeln und diskutieren, konferieren, schwadronieren. Die Installationen, die perfekt in den Eingangsbereich von Firmenlobbys passen würden, visualisieren Gillicks Idee bisher ungeschriebener Romane, in denen weniger bekannte historische Figuren wie etwa Erasmus Darwin, der ältere Bruder von Charles, auftauchen und neue Möglichkeiten des Handelns innerhalb unserer Gesellschaft aufzeigen.

Ausstellungen im NRW-Forum Kultur und Wirtschaft Düsseldorf:

U.F.O. – Grenzgänge zwischen Kunst und Design 23.05.2009–05.07.2009

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