Judd, Donald

30.05. 2009
Kategorie: NRW-Forum
Wintergarden Bench, 1980, 91,4 x 172,7 x 87,6 cm, Pinie, Edition von 17, Courtesy JGM.Galerie, Paris

Wintergarden Bench, 1980, 91,4 x 172,7 x 87,6 cm, Pinie, Edition von 17, Courtesy JGM.Galerie, Paris

Bunte Metallboxen, rhythmisch übereinander an die Wand gehängt oder einzeln im Raum platziert, könnten auch als Regalböden oder Couchtische durchgehen. Doch Donald Judds (1928-1994) »Spezifische Objekte« gehören zu den wichtigsten Kunstwerken des 20. Jahrhunderts. Anfang der 1960er Jahre erklärte der in New York lebende Amerikaner, dass nun endlich »Schluss mit dem Problem des Illusionismus« sein müsse. Traditionelle künstlerische Methoden wie das Ausbalancieren einzelner Bildelemente gegeneinander ersetzte er durch die Präsentation monochromer, geometrischer Objekte aus Metall, die nur sich selbst darstellten. Sie evozierten Industriematerialien und Massenproduktion – typische Eigenschaften des amerikanischen Zeitalters. Der Betrachter sollte sich auf Form und Farbe des Objekts konzentrieren anstatt Assoziationen aus ihm herauszuziehen. (Text: Ingolf Kern)

Ausstellungen im NRW-Forum Kultur und Wirtschaft Düsseldorf:

U.F.O. – Grenzgänge zwischen Kunst und Design 23.05.2009–05.07.2009

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