Photoshop Interface on Billboard

Weitere Bilder des Projektes im Flickr Account des Künstlers: epoxy_one
via: ueberdose.de

Post to Twitter Tweet This Post

Lego for Adults, by Jean-Yves Lemoigne

Ad-Spoof …

via ibelieveinadv.com

Post to Twitter Tweet This Post

Zum Fest etwas zu spät, aber als gut gemachte Guerilla-Werbeaktion auch jetzt noch sehenswert: Der Taschenhersteller Eastpak ließ Anfang Dezember einen Weihnachtsmann durch Berlin skaten, und zwar per Lichtprojektion.

Ein Auto fuhr dazu durch die Innenstadt und warf das Bild mit einem Hochleistungs-Beamer auf die Gebäudefassaden.

via motiondesign101.de

Post to Twitter Tweet This Post

Visual Kidnapping by ZEVSVor einigen Jahren erregte der Pariser Streetart-Künstler Zevs Aufsehen durch eine aberwitzige Entführung. Aus einem großflächigen Werbebanner einer Espressomarke schnitt er das Modell heraus und verlangte für die Rückgabe ein Lösegeld von 500 000 Euro, zahlbar an ein Kunstmuseum in Paris. Anstatt gegen dieses “visuelle Kidnapping” vorzugehen, erfüllte die Firma die Forderung und konnte ihr Markenimage damit sogar aufpolieren. Das Verhältnis zwischen markenkritischen Streetart-Künstlern wie Zevs oder Banksy und den Marketingstrategen der großen Unternehmen erinnert bisweilen an einen sportlichen Wettstreit, bei dem es jedoch keinen wirklichen Verlierer gibt. Denn letzlich profitieren beide Seiten von diesem Spiel aus kreativem Angriff auf die Marke und deren gewitztem Konter. Durch mediengerechte Inszenierung steigern schließlich beide das eigene Image und damit ihren Marktwert.

interim-injunction-against-artist-filomeno-fusco Wie leicht die Balance der Kräfte in diesem Spiel gestört wird, zeigte sich jüngst im Hamburger Stadtviertel St. Pauli. Der Künstler Filomeno Fusco brachte über einem leer stehenden Ladengeschäft den Schriftzug der Modemarke Versace an und vernagelte das Schaufenster mit Brettern. Damit wollte er die zunehmende Gentrifizierung des Viertels anprangern. Doch anstatt den Ball aufzunehmen und elegant zurückzuspielen, etwa durch die spontane Eröffnung eines Guerilla-Shops im Stil des japanischen Modelabels Comme des Garcons, erwirkte die Luxusmarke eine einstweilige Verfügung gegen Fusco. Der muss nun alles wieder in den Urzustand zurückführen.

via whats-wrong-with-the-zoo.de

Post to Twitter Tweet This Post

Installationsansicht der Ausstellung „Radical Advertising“ mit Werbemotiven der Firma Sisley © NRW-Forum

Es raschelt in den Supplementseiten der Fashion- und Lifestyle-Magazine. Zum Jahreswechsel überbieten sich die Blätter mit provokativ-pikanten Zugaben. Hier davon zwei, die für ein wenig Stimmung unterm Weihnachtsbaum sorgen dürften. In ihrer Dezember-/Januarausgabe wartet die Vogue Paris auf mit einem Jahreskalender vom Agent Provocateur der Fashionfotografie, Terry Richardson, bekannt durch seine feucht-fröhlichen Sisley-Kampagnen. Für den Vogue-Kalender hat er nun vierzehn Star-Models in hübscher Pin-Up-Ästhetik abgelichtet – bekleidet mit, nennen wir es einmal, luftigen Dessous von Vuitton. Für Terrys Verhältnisse sieht das zwar fast schon ein wenig zahm aus, aber so kann man es sich wenigstens an die Wand hängen.

Richard Kern, auch nicht unbedingt ein Kind von Traurigkeit, hat für das Berliner Kunst- und Lifestylemagazin Monopol in die Vollen gegriffen. Für alle diejenigen, die ihr Weihnachtsgeschenk noch ein wenig aufpeppen wollen, hat er einen Bogen Geschenkpapier gestaltet, der es in sich in hat. Das Coverbild der Ausgabe, die Eingeweihten werden es sofort erkannt haben, stammt übrigens von Terry Richardson.

Zum Abschluss noch ein paar Weihnachtsmänner: Der britische Guardian hat zehn international renommierte Künstlerinnen und Künstler, darunter den deutschen Fotografen Jürgen Teller gebeten, den Weihnachtsmann neu zu interpretieren (das erinnert irgendwie an Andy Warhols De- und Rekonstruktion von Alltagsmythen, die noch bis vor kurzem im NRW-Forum zu sehen waren). Herausgekommen ist dies hier. Tellers Interpretation knüpft an seine Fotos aus der Serie “Märchenstüberl” an und unterstreicht noch einmal seine Position als ironiefähiger Dokumentar unter den Fashionfotografen: ungeschminkt, bis auf die Pausbäckchen und den Rauschebart.

Post to Twitter Tweet This Post