
Breeding Table, 2003 - ongoing, Baustahl, lasergeschnitten und gebogen, chromverspiegelte Glasfläche, 80 x 160 x 74 cm. Courtesy KRAM/WEISSHAAR AB, Stockholm/München
Das Designbüro Kram/Weisshaar wurde 2002 von Reed Kram und Clemens Weisshaar gegründet. Weisshaar, 1977 in München geboren, studierte nach einer Ausbildung als Metallarbeiter Design am Londoner Central Saint Martins College, später am Royal College of Art. Anschließend arbeitete er drei Jahre als Assistent von Konstantin Grcic. Sein Partner, der 1971 geborene Amerikaner Reed Kram, studierte am MIT in Boston. Kram/Weisshaar erkunden in ihrer Arbeit neue Möglichkeiten der Integration von Technologie in den Entwurfs- und Produktionsprozess. Ihre »Breeding Tables« werden mithilfe eines Softwareprogramms entworfen.Die Struktur der Tische basiert auf Algorithmen, die jedem Modell dank komplexer Computertechnik zu einer veränderten Form verhelfen. Die perfekte Lösung, um den Wunsch nach einem Unikat zu erfüllen und trotzdem industriell zu produzieren. Kram/Weisshaar verlagern den Schöpfungsprozess des Designs in den Computer und negieren den herkömmlichen Begriff des Autors.
Ausstellungen im NRW-Forum Kultur und Wirtschaft Düsseldorf:
U.F.O. – Grenzgänge zwischen Kunst und Design 23.05.2009–05.07.2009

© Kram/Weisshaar
Dieser Club ist einzigartig, obwohl hier alles doppelt ist: zwei Restaurants, zwei Bars, zwei Tanzflächen. Aber die eine Hälfte ist kongolesisch, die andere westlich, und wo die Hälften aufeinandertreffen, beginnt ein vielschichtiges Spiel, das manche Kunst nennen und andere Entertainment.
Der Double Club ist das jüngste Projekt des deutschen Künstlers Carsten Höller, der mit seinen Arbeiten immer wieder dazu anregt, die gewohnten Formen des eigenen Wahrnehmens zu hinterfragen. In einem Lagerhaus im Londoner Stadtteil Islington installierte er im November letzten Jahres einen Pop-up-Club, in dem er für sechs Monate (drei davon sind nun vergangen) die afrikanische Kultur der westlichen gegenüberstellt. Und zwar so, dass beide einander durchdringen, ohne sich zu vermischen. weiter »

