
One on Top of Another, 2008, Stuhl A: Urethan-Gussharz, Stuhl B: Silicon/Gummi-Guss, 81 x 41 x 42 cm je Stuhl, Edition von 7, Courtesy Rolf Sachs und Designer’s Gallery/Gabrielle Ammann, Köln
Rolf Sachs, 1955 in Lausanne als Sohn des Industrieerben und Fotografen Gunter Sachs geboren, studierte Wirtschaftswissenschaften in London und San Francisco und verwaltete anschließend die Finanzen der Familie. 1983 entwirft er die ersten Möbel – für sein Apartment –, weil er auf dem Markt nichts fand, das ihm gefiel. Es folgen Aufträge von Freunden und 1987 die erste Ausstellung. Sachs, der von sich sagt, dass ihn Baumärkte ebenso faszinieren wie Kunstgalerien, ist der Meister des konzeptuellen Objektes. Das Erschaffen netter, gefälliger, süßer Dinge ist seine Sache nicht. Seine Entwürfe zeichnen sich durch einen virtuosen Umgang mit dem Material aus. Sachs’ Möbel und Objekte sind selten opulent, meistens minimalistisch und immer irgendwie seltsam, ein wenig verstörend und augenzwinkernd.
Ausstellungen im NRW-Forum Kultur und Wirtschaft Düsseldorf:
U.F.O. – Grenzgänge zwischen Kunst und Design 23.05.2009–05.07.2009
Was ist Ihre Definition von Design? Rolf Sachs
What is your definition of design?
It is to shape or build something in order for it to fulfil a function. This can be purely functional (a jet engine or shovel, form follows only function) or tries to present/express itself attractive to the eye (a Louis XV fauteuil or Sottsass vase)
Is design an expression of art (an art form?)
If it is not fulfilling uniquely a function, yes. The word design, as we understand it today, was in most languages labelled “decorative arts”, it meant to add creativity (mostly decoration) to a functional object and that is in a broader sense an art form.
Rolf Sachs, Designer, London

Rolf Sachs, Shelter for Bees, 2008

