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Geschichte des NRW-Forums Düsseldorf
Ansicht Ehrenhof 1926

Das NRW-Forum Düsseldorf ist Teil des denkmalgeschützten Ehrenhof-Ensembles aus den 1920er Jahren, zu dem auch das Museum Kunstpalast und die Tonhalle Düsseldorf gehört. Charakteristikum der Gebäude sind ihre strenge symmetrische Anordnung, archaisch-monumentale Form sowie ihre expressionistischen Ziegelfassaden.

Entstanden ist das Areal 1926 anlässlich der GeSoLei-Ausstellung nach Plänen von Wilhelm Kreis (1873–1955). 1908 wurde er Nachfolger von Peter Behrens als Direktor der Kunstgewerbeschule Düsseldorf. Ihre Architektur-Abteilung ging 1920 auf die Kunstakademie Düsseldorf über, in der Kreis bis 1926 Professor für Baukunst war.

Historische Ansicht des NRW-Forum Düsseldorf

Das Gebäude des heutigen NRW-Forums Düsseldorf beherbergte ab 1928 zunächst das Reichsmuseum für Gesellschafts- und Wirtschaftskunde. Von 1951 bis zu Beginn der 1990er Jahre bestand hier das Landesmuseum Volk und Wirtschaft, das als Technikmuseum das Wechselspiel von Mensch, Natur und Wirtschaft, von Arbeit und Freizeit in den soziologischen Wandlungen aufzeigte, insbesondere spezifische Entwicklungen innerhalb Nordrhein-Westfalens. Ein begehbares Steinkohlebergwerk im Untergeschoss galt als Hauptattraktion des Hauses.

Bedroht von der Schließung wiedereröffnet das Haus mit neuem Konzept und nach einer vollständigen Sanierung am 9. Oktober 1999 als NRW Forum Kultur und Wirtschaft. Die Infrastruktur des Hauses wurde vom Land Nordrhein-Westfalen, der Landeshauptstadt Düsseldorf, der Messe Düsseldorf, weiteren Institutionen und Düsseldorfer Unternehmen gemeinschaftlich über einen Trägerverein verantwortet. Die Leitung des Ausstellungsmanagements übernahmen Petra Wenzel und Werner Lippert. Gezeigt wurden unter anderem Ausstellungen von Herb Ritts, Peter Lindbergh, Anton Corbijn, Alexander McQueen, Vivienne Westwood, Bruce Nauman, Bryan Adams oder Mario Testino.

Als 2013 das Land Nordrhein-Westfalen aus der Finanzierung des Hauses ausstieg, kündigten Petra Wenzel und Werner Lippert das Ende ihrer Tätigkeit an. Der damalige Oberbürgermeister Dirk Elbers entschied, dass es als NRW-Forum Düsseldorf und mit neuer Rechtsform als selbstständige Einrichtung weitergeführt wird. In einer Interimszeit diente das Haus zunächst als Ausstellungsraum für das Kunstfestival Quadriennale Düsseldorf 2014, das Duesseldorf Photo Weekend sowie die internationale Tanzmesse. Zudem zeigte das IKS – Institut für Kunstdokumentation und Szenografie eine Retrospektive von Joel Meyerowitz.

© NRW-Forum Düsseldorf
NRW-Forum Innen Blick in die Rotunde des Jahres 1926 © Archiv der Stadt Düsseldorf

Im Dezember 2014 gab die Landeshauptstadt Düsseldorf bekannt, dass sie Alain Bieber zum 1. April 2015 als neuen Künstlerischen Leiter des NRW-Forum Düsseldorf benannt hat. Damit wandelt sich das NRW-Forum Düsseldorf zu einem internationalen Kulturzentrum, einer Ideenfabrik der Kultur, mit den Schwerpunkten zeitgenössischer Fotografie, Kunst, Design, Architektur, Medienkunst und Kreativindustrie.

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