ASIA POP

17. September 2026 – 23. Mai 2027 


NRW-Forum Düsseldorf

Oliver Sieber, Sailor Chibi Moon, Potsdam 2006, from: Character Thieves 2005-2007

Oliver Sieber, Sailor Chibi Moon, Potsdam 2006, from: Character Thieves 2005-2007, pigment print, 93 cm x 113 cm

Comics, Film, Essen und vieles mehr – ostasiatische Popkultur prägt den globalen Mainstream entscheidend mit. Das NRW-Forum präsentiert mit ASIA POP die erste umfassende Ausstellung in Deutschland, die sich dieser Entwicklung und ihren kulturpolitischen, wirtschaftlichen und ästhetischen Einflüssen widmet. Von Kawaii-Charakteren wie Hello Kitty über Animationsfilme von Studio Ghibli, K-Pop Bands wie BTS bis hin zu Games wie Black Myth Wukong: ASIA POP macht die Vielfalt der Populärkultur aus Ostasien erlebbar. In Düsseldorf, der Stadt mit der größten ostasiatischen Bevölkerung Deutschlands, entwirft das NRW-Forum auf 1200 Quadratmetern und anhand von rund 400 Werken ein visuelles, klangliches und kulinarisches Panorama ostasiatischer Popkultur.

Ein Mädchen im Rüschenkleid hält Ramen in der Hand, umgeben von farbenfrohen, niedlichen Figuren und dem fetten Text Tonkotsu 10th Anni.

Takumi Ogata, What is kawaii, 2022, Digitale Malerei ©︎ takumi2ndtonkotsu / @Takumi Ogata

Corina Gertz, CHN 05, 2017, Corina Gertz / VG Bild-Kunst, Bonn 2026 © Courtesy the Artist

Corina Gertz, CHN 05, 2017, Pigmentdruck auf Fine Art Papier hinter Museumsglas, Corina Gertz / VG Bild-Kunst, Bonn 2026 © Courtesy of the Artist

Bart Seng Wen Long, Play Together, Sugar-Coated Pill, Monstrous Other, Hypersonic, Cry Baby, 2024 © Bart Seng Wen Long

Bart Seng Wen Long, Play Together, Sugar-Coated Pill, Monstrous Other, Hypersonic, Cry Baby, 2024, single channel videos 7:30 Mins © Bart Seng Wen Long

Cao Fei, My future is not a Dream, 2006, Videostill, Courtesy of the artist and Creative Vitamine Space, Guangzhou

Cao Fei, My future is not a Dream, 2006, Videostill, Courtesy of the artist and Creative Vitamine Space, Guangzhou

Im Fokus der Präsentation stehen China, Hong Kong, Japan, Südkorea und Taiwan. Sie alle nutzen Populärkultur auf unterschiedliche Weise als sogenannte Soft PowerDurch den Export von kulturellen Produkten werden ökonomischer und politischer Einfluss auf internationaler Ebene erschlossen. Die Schau beleuchtet diese Strategien und fragt, wie in diesem Zusammenhang Authentizität, Identität und Aneignung verhandelt werden. Die Ausstellung ist thematisch gegliedert nach den verschiedenen Lebensbereichen wie Beauty, Mode, Film und Fernsehen, Games und Musik, in denen sich die Ausprägungen von Asia Pop zeigen.

Animiertes Mädchen in einem roten Kleid steht lächelnd neben einer weißen Ziege auf einem grasbewachsenen Berg mit Blumen und einem bewölkten Himmel.

Heidi, 1974, © 2026 Studio 100 International

Eine Person posiert energisch inmitten einer hell erleuchteten, modernen Fabrik voller Industriemaschinen.

Cao Fei, My future is not a Dream, 2006, Videostill, Courtesy of the artist and Creative Vitamine Space Guangzhou

Takumi Ogata, Karpfen Momotaro, 2020, ©︎ Takumi Ogata

Ein Schwerpunkt des Projektes stellt die Fankultur dar, denn ohne Fandom ist ostasiatische Popkultur nicht denkbar. Was faszinieren und sammeln Fans, wie verhalten sie sich gegenüber ihren Idolen, und welche Auswirkungen hat Fandom auf Wirtschaft und Politik? 

Random Play Dance, Selfie-Stationen und Spielautomaten: Die verschiedenen Kapitel der Ausstellung laden mit interaktiven Elementen dazu ein, sich auf die Trends einzulassen, diese kritisch zu hinterfragen und eigene Fan-Erfahrungen zu teilen. 

Die Ausstellung wird kuratiert von Charlotte Ickler und Nana Tazuke-Steiniger

Gefördert von

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