New Design from Düsseldorf 2026
New Design from Düsseldorf
Ausstellung von Absolvent*innen des Fachbereichs Design der Hochschule Düsseldorf
Rio Merlin Bewig, Kunst ist Nichtbinär © Rio Merlin Bewig
„New Design from Düsseldorf“ ist eine regelmäßige Plattform für junge Designer*innen, in der herausragende Abschlussarbeiten eines akademischen Jahres gezeigt werden, die den Status quo der Designausbildung in Düsseldorf widerspiegelt. Die aus 300 Abschlussarbeiten ausgewählten Projekte zeigen auf innovative Weise und unter Einsatz exzellenter handwerklicher Fertigkeiten Konzepte, Ideen und Lösungen zu aktuellen gesellschaftlichen Diskursen. Sie sind weit mehr als eine akademische Pflichtaufgabe, sondern stehen exemplarisch für eigenständige Haltungen und Positionen junger Nachwuchs-Design*innen. Dabei wird die Rolle von Design in einer sich beständig wandelnden Gesellschaft und der Einsatz künstlerisch-gestalterischen Methoden immer wieder hinterfragt, neu definiert und interpretiert, um Antworten auf gesellschaftliche Fragen zu finden, Diskurse anzustoßen oder neue Denkräume zu schaffen. Sie sind „New Design from Düsseldorf“.
Robert Roeschmann, Nichts als Arbeit © Robert Roeschmann
Mika Meinck, Knoten © Moritz Hübinger
Leoni Sander, Aus den Augen aus der Früherkennung © Vincent Quack
Justus Klann, Space Agency Tools © Justus Klann
Oleg Bekker, Immersion und Narration in Virtual Reality © Oleg Bekker
Neben der intensiven Auseinandersetzung mit den Exponaten und deren individuellen Anforderungen an die Präsentation im Raum bildet die Arbeit an der Ausstellung und ihrer Architektur auch ein spannendes Experimentierfeld für 30 Studierende des Fachbereichs Design. Im Hinblick auf Ökologie und einem effizienten Umgang mit Ressourcen erforschten die Studierenden den Einsatz von recycelten Lederfasern aus der Automobilindustrie in Verbindung mit natürlichem Klebstoff aus Milcheiweiß (Kasein) und Kalk für den Bau von Ausstellungsmöbeln. Die formal-ästhetische Untersuchung von Fluidität im Zusammenspiel mit nachhaltigen Materialien erzeugt ein neuartiges Bild im Ausstellungsraum und wird in abstrakter Form auch zur Grundlage der grafischen Gestaltung: „New Design – New Materials“.
Nina Stürner, Zwischen Echo und Resonanz © Simon Fricke
Marvin Rowinsky, Notes from a Calendar © Marvin Rowinsky
Marvin Glosch, Semiotik des Absurden © Marvin Glosch
Lynn Ruberg, Choros © Lynn Ruberg
Die Ausstellung ist ein Projekt des Fachbereichs Design der Peter Behrens School of Arts an der Hochschule Düsseldorf und Design from Düsseldorf e.V. mit großzügiger Unterstützung der Partner*innen der Ausstellung: dem Areal Böhler, Avema, Cofermin Chemicals, design (from) düsseldorf – Förderverein des Fachbereichs Design der Hochschule Düsseldorf e.V., dem KomKuK – Kompetenzzentrum Kultur- & Kreativwirtschaft der Landeshauptstadt Düsseldorf sowie SIGMA System Audio-Visuell.
Jenne Beck, Orte ohne Eile © Jenne Beck
Eleonora Radke, Circle © Eleonora Radke
Amanda Prakken, Einsicht © Amanda Prakken
Heiko Bauer, Provozierte Spuren © Nina Knöll
Die Ausstellung ist am Samstag, 13.06.2026, Teil des Art:walk Festivals.
Jana Junker, Repetition © Jana Junker
Hatice Küçük, Branded for Life © Hatice Küçük
Andrea Ihl, Working Bodies © Andrea Ihl
Anlässlich der Ausstellung erscheint ein Katalog bei Slanted Publishers. Zum Katalog
Über den Fachbereich Design
Der Fachbereich Design der Peter Behrens School of Arts an der Hochschule Düsseldorf bildet rund 1.300 Studierende in den Bachelor- und Master-Studiengängen Kommunikationsdesign, New Craft Object Design, Retail Design und Exhibition Design aus. Die Wurzeln der Peter Behrens School of Arts liegen in der Kunstgewerbeschule, welche zwischen 1903 und 1907 durch Peter Behrens (1868 — 1940) geleitet wurde. Behrens war beispielhaft für die Rolle des modernen, ganzheitlich agierenden Gestalters und ist damit noch heute vorbildhaft für die Lehre und Forschung in Düsseldorf
Die Studierenden partizipieren von herausragenden Werkstätten & Laboren sowie vom Standort Düsseldorf als „Meltingpot“ von Kunst, Kultur, Design, Musik, Werbung und Mode. Ein Netzwerk aus 50 Partnerhochschulen weltweit und Kooperationen mit Partnern aus Kultur, Wirtschaft und Wissenschaft ermöglichen eine praxisnahe Ausbildung.
Weitere Infos auf
hsd-pbsa.de
@hsd_design