New Design from Düsseldorf 2026

New Design from Düsseldorf

Ausstellung von Absolvent*innen des Fachbereichs Design der Hochschule Düsseldorf

Eröffnung am 5.6.2026, 18–22 Uhr
Laufzeit: 6.–7. / 11.–13. Juni 2026

Rio Merlin Bewig, Kunst ist Nichtbinär © Rio Merlin Bewig

„New Design from Düsseldorf“ ist eine regelmäßige Plattform für junge Designer*innen, in der herausragende Abschlussarbeiten eines akademischen Jahres gezeigt werden, die den Status quo der Designausbildung in Düsseldorf widerspiegelt. Die aus 300 Abschlussarbeiten ausgewählten Projekte zeigen auf innovative Weise und unter Einsatz exzellenter handwerklicher Fertigkeiten Konzepte, Ideen und Lösungen zu aktuellen gesellschaftlichen Diskursen. Sie sind weit mehr als eine akademische Pflichtaufgabe, sondern stehen exemplarisch für eigenständige Haltungen und Positionen junger Nachwuchs-Design*innen. Dabei wird die Rolle von Design in einer sich beständig wandelnden Gesellschaft und der Einsatz künstlerisch-gestalterischen Methoden immer wieder hinterfragt, neu definiert und interpretiert, um Antworten auf gesellschaftliche Fragen zu finden, Diskurse anzustoßen oder neue Denkräume zu schaffen. Sie sind „New Design from Düsseldorf“.

Cartoon-Figuren und schwarze Schatten stehen auf einem gemusterten Teppich vor einem roten Hintergrund. Am unteren Rand erscheint ein deutscher Text.

Robert Roeschmann, Nichts als Arbeit © Robert Roeschmann

Ein Mann mit verschränkten Armen steht neben einer Frau, die sich auf seine Schulter stützt; beide tragen schwarze Kleidung und Silberschmuck.

Mika Meinck, Knoten © Moritz Hübinger

Vier plakative deutschsprachige Plakate in leuchtendem Pink, Blau, Grün und Gelb an einer roten Backsteinwand.

Leoni Sander, Aus den Augen aus der Früherkennung © Vincent Quack

Justus Klann, Space Agency Tools © Justus Klann

Oleg Bekker, Immersion und Narration in Virtual Reality © Oleg Bekker

Neben der intensiven Auseinandersetzung mit den Exponaten und deren individuellen Anforderungen an die Präsentation im Raum bildet die Arbeit an der Ausstellung und ihrer Architektur auch ein spannendes Experimentierfeld für 30 Studierende des Fachbereichs Design. Im Hinblick auf Ökologie und einem effizienten Umgang mit Ressourcen erforschten die Studierenden den Einsatz von recycelten Lederfasern aus der Automobilindustrie in Verbindung mit natürlichem Klebstoff aus Milcheiweiß (Kasein) und Kalk für den Bau von Ausstellungsmöbeln. Die formal-ästhetische Untersuchung von Fluidität im Zusammenspiel mit nachhaltigen Materialien erzeugt ein neuartiges Bild im Ausstellungsraum und wird in abstrakter Form auch zur Grundlage der grafischen Gestaltung: „New Design – New Materials“.

Drei Metallgestelle mit bunten, abstrakten digitalen Grafiken und Texten, hell beleuchtet in einem dunklen Raum.

Nina Stürner, Zwischen Echo und Resonanz © Simon Fricke

Marvin Rowinsky, Notes from a Calendar © Marvin Rowinsky

Zwei Buchdeckel: ein gelber mit abstrakten schwarzen Formen und ein roter mit einem schwarzen Drachen und dem Titel SATANAS AD ABSURDUM.

Marvin Glosch, Semiotik des Absurden © Marvin Glosch

Drei Tänzerinnen in weißen Kleidern treten in einem hellen Studio auf; eine hebt ihr Bein hoch, während sich die anderen anmutig bewegen.

Lynn Ruberg, Choros © Lynn Ruberg

Die Ausstellung ist ein Projekt des Fachbereichs Design der Peter Behrens School of Arts an der Hochschule Düsseldorf und Design from Düsseldorf e.V. mit großzügiger Unterstützung der Partner*innen der Ausstellung: dem Areal Böhler, Avema, Cofermin Chemicals, design (from) düsseldorf – Förderverein des Fachbereichs Design der Hochschule Düsseldorf e.V., dem KomKuK – Kompetenzzentrum Kultur- & Kreativwirtschaft der Landeshauptstadt Düsseldorf sowie SIGMA System Audio-Visuell.

Unscharfes Bild von drei Personen auf einer Bank in einem Studio. Zwei sitzen, eine steht und bewegt sich.

Jenne Beck, Orte ohne Eile © Jenne Beck

Eleonora Radke, Circle © Eleonora Radke

Eine Reihe von Personen in grauen Mänteln steht mit hinter dem Rücken verschränkten Händen, einige tragen schwarze Handschuhe.

Amanda Prakken, Einsicht © Amanda Prakken

Eine Person geht an einem silbernen Regal mit Büchern, einer Lampe und einem gelben Buch darauf vorbei.

Heiko Bauer, Provozierte Spuren © Nina Knöll

Die Ausstellung ist am Samstag, 13.06.2026, Teil des Art:walk Festivals.
 

Jana Junker, Repetition © Jana Junker

Hatice Küçük, Branded for Life © Hatice Küçük

Ein durchsichtiges Tuch mit pastellfarbenen Zeichnungen und deutschem Text, drapiert an einer weißen Wand im Freien, unter einem klaren blauen Himmel.

Andrea Ihl, Working Bodies © Andrea Ihl

Anlässlich der Ausstellung erscheint ein Katalog bei Slanted Publishers. Zum Katalog

Über den Fachbereich Design

Der Fachbereich Design der Peter Behrens School of Arts an der Hochschule Düsseldorf bildet rund 1.300 Studierende in den Bachelor- und Master-Studiengängen Kommunikationsdesign, New Craft Object Design, Retail Design und Exhibition Design aus. Die Wurzeln der Peter Behrens School of Arts liegen in der Kunstgewerbeschule, welche zwischen 1903 und 1907 durch Peter Behrens (1868 — 1940) geleitet wurde. Behrens war beispielhaft für die Rolle des modernen, ganzheitlich agierenden Gestalters und ist damit noch heute vorbildhaft für die Lehre und Forschung in Düsseldorf

Die Studierenden partizipieren von herausragenden Werkstätten & Laboren sowie vom Standort Düsseldorf als „Meltingpot“ von Kunst, Kultur, Design, Musik, Werbung und Mode. Ein Netzwerk aus 50 Partnerhochschulen weltweit und Kooperationen mit Partnern aus Kultur, Wirtschaft und Wissenschaft ermöglichen eine praxisnahe Ausbildung.

Weitere Infos auf
hsd-pbsa.de
@hsd_design

Hauspartner

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