Die Veranstaltungsreihe ist eine Kooperation zwischen dem NRW-Forum und dem Institut für Modernes Japan der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf im Rahmen der Ausstellung ASIA POP.
Seit wann wurde die japanische Popkultur eigentlich zu einer globalen Supermacht? Worin besteht das enorme internationale Potenzial japanischer Popkultur – von Pokémon und Hello Kitty bis hin zu Manga und Anime? Der Vortrag geht diesen Fragen nach und thematisiert, wie die japanische Politik seit 2010 zunehmend auf kulturelle Exporte als „Softpower“ setzte. Mit der Initiative „Cool Japan“ investierte das japanische Wirtschaftsministerium gezielt in nationales Branding sowie die internationale Sichtbarkeit japanischer Kultur. Popkultur wurde damit nicht nur zum Exportschlager, sondern auch zu einem wichtigen Instrument kultureller Außenwirkung.
Annette Schad-Seifert ist Universitätsprofessorin am Institut für Modernes Japan der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Ihre Forschungs- und Publikationsschwerpunkte sind Gender Studies, Medien und Populärkultur, Wandel der Familienformen, Familienpolitik und demographischer Wandel.