LES DÜSSELDORFS - Videolounge der Stiftung IMAI

Sachli Golkar und Till Hofrichter, Wohnen in Garath, 2012, Videostill © Sachli Golkar und Till Hofrichter 2022

12. Juni – 17. Juli 2022

LES DÜSSELDORFS versammelt Videoarbeiten von Künstler*innen, die in Düsseldorf arbeiten oder hier gewirkt haben. Das Programm spiegelt die reiche und lebendige Geschichte der Düsseldorfer Videokunst wider, die unter anderen von Nam June Paik, Nan Hoover und Marcel Odenbach geprägt wurde. Hinzu kommen aktivistische, musikalische, sub- und gegenkulturelle Positionen, die mit dem Medium Video Geschichte aus und über Düsseldorf geschrieben haben. Eine lange verloren geglaubte feministische Performance, ein künstlerisches Statement gegen den Kalten Krieg, kritische Reflexionen über die Stadtentwicklung und eine Kontemplation über die Isolation während der Coronapandemie präsentieren Video als nonkonformistisches Werkzeug der Zeitgenoss*innenschaft.

Mit Werken von ELA EIS, Sachli Golkar und Till Hofrichter, Nan Hoover, Axel Klepsch, Eric Lanz, Norbert Meissner und Alexander Weil, Michalis Nicolaides, Marcel Odenbach, Gudrun Teich, Myriam Thyes

Kuratiert von Darija Šimunović

Weitere Informationen und Begleitprogramm:

www.stiftung-imai.de


PROGRAMM

ELA EIS, Miracle Whip [Befreit], 1979, 8:09 Min.

Marcel Odenbach und Gábor Bódy, Dialog zwischen Ost und West, 1978, 3:43 Min.

Axel Klepsch, Ein Schiff wird kommen, 1984, 3:22 Min.

Michalis Nicolaides, Unschaerfemass, 2022, 10 Min.

Sachli Golkar und Till Hofrichter, Wohnen in Garath, 2012, 17:18 Min.

Eric Lanz, Video-Bestiarium, 2016, 6:21 Min. (vier Sequenzen)

Myriam Thyes, Smart Pantheon RGB, 2022, 5:47 Min.

Nan Hoover, Projections, 1981, 7:34 Min.


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