Subversives Design

Katerina Kamprani The Uncomfortable chain fork 02

11. Februar – 22. Mai 2022

Subversives Design ist kritisches Design. Es verspricht keine direkten Lösungen, sondern stellt den Status quo des klassischen Systems infrage.

Die Ausstellungsräume sind ein Warenlager, die Objekte stehen in funktionalen Regalsystemen und durch die Gänge fährt ein Roboter, der Produkte transportiert. Statt künstlerischer Unikate zeigt die Gruppenausstellung Produkte zeitgenössischer Designer*innen, die sich mit drängenden Themen unserer Zeit wie Klimaschutz, Digitalisierung und Diskriminierung beschäftigen.

Mit

Zara Alexandrova & Zoran Georgiev
Ludwig Berger
BLESS
Liora Epstein
Jojo Gronostay (Dead White Men's Clothes)
Demna Gvasalia für Balenciaga
Pieterjan Ginckels
Vanessa Harden
Katerina Kamprani
Henri Alexander Levy (Enfants Riches Déprimés)
MSCHF
Next Nature Network
PUTPUT (Stephan & Ulrik Martin Larsen)
Max Siedentopf
Vaia Tatopoulou
The Internet Shop
Patricia Thoma
Anna van Eck
Sebastian Wanke

Subversion bedeutet gezielte Unterwanderung und beschreibt Prozesse, die bestehende Ordnungen und Systeme hinterfragen, ihre Funktionsweisen aufgreifen, sichtbar machen und verändern wollen. Eng mit Subversion verbunden ist der Begriff des kritischen Designs, das sich dadurch auszeichnet, nicht einen konsumorientierten Markt bedienen zu wollen, sondern das klassische Designsystem infrage zu stellen, Gegenentwürfe und neue Handlungsmöglichkeiten für die Zukunft anzubieten.

Statt des Einzelstücks betont die Ausstellung das Serielle, denn subversives Design hebt sich nicht vom Mainstream ab, sondern ist mittendrin und schleust Botschaften ein. Die Designer*innen remixen, sampeln, intervenieren, hacken, drehen Funktionalitäten um und stellen dadurch Konsumgewohnheiten und Ansichten zu Themen wie Nahrung, Mode, Nachhaltigkeit und Klima in Frage.

Die Ausstellung wird kuratiert von Alain Bieber, Künstlerischer Leiter des NRW-Forum Düsseldorf, und Judith Winterhager, kuratorische Assistenz NRW-Forum Düsseldorf. Ein Teil der Werke wurde über nextmuseum.io gefunden, der Plattform für Co-Kuration und Co-Kreation. Das Ausstellungsdesign stammt von Please Don’t Touch.

Förderer / Partner

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Hauspartner*innen